Hausbau mit Holzrahmenbau und Holzskelettbau


Fertighäuser werden heute immer häufiger in Holzbauweise hergestellt. Der große Vorteil des Holzbaus ist der hohe Vorfertigungsgrad in der Zimmerei, der eine rationellere Produktion ermöglicht. Die beiden Holzbaumethoden mit der weitesten Verbreitung sind dabei der Holzrahmenbau und der Holzskelettbau.

Beim Holzskelettbau wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken erstellt. Da die Ausfachungen keine tragende Funktion aufweisen, können beim Holzskelettbau auch große Glasflächen realisiert werden, was eines der wesentlichen Charakteristika dieser Holzbaumethode ist. Die Wand- und Deckenelemente haben eine aussteifende Wirkung und werden teilweise von Stahlzügen unterstützt.

Beim Holzrahmenbau wird das Haus aus vorgefertigten Wandelementen zusammengesetzt. Diese bestehen aus einem Holzgerüst (Holzrahmen), der mit Holztafeln beplankt wird. Im Gegensatz zum Holzskelettbau haben die einzelnen Wandelemente eine tragende Funktion und lassen somit nicht so viel Planungsfreiraum. Beim Holzrahmenbau wird die Wärmedämmung zwischen die Beplankungen eingebracht. Auf diese Weise lässt sich auch mit verhältnismäßig geringen Wanddicken ein sehr gute Wärmedämmleistung erzielen. Als Dämmung eignen sich vor allem Zelluloseflocken, die bereits in der Zimmerei im Einblasverfahren zwischen die Beplankung eingebracht werden.

Markus Boos
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