Tipps für die Fassadengestaltung
Die farbliche Gestaltung eines Gebäudes sollte gut überlegt sein, da sie für einen langen Zeitraum Bestand haben soll. Bei der Farbwahl sollten Faktoren wie die Erbauungszeit, der Baustil oder die Umgebung des Gebäudes Berücksichtigung finden.
Hilfe bei der Fassadengestaltung kann man auf unterschiedliche Weise bekommen. Als erste Anlaufstelle ist der Malerfachbetrieb in der Nähe zu nennen. Hier sollte man eine gute Beratung bekommen, wenn der Betrieb sich auf Fassaden spezialisiert hat und auch einige gute Referenzen vorweisen kann. Machen Sie sich ruhig die Arbeit und begutachten die Referenzen des Betriebes oder fragen sogar beim Eigentümer des Gebäudes nach, wie zufrieden er mit der Arbeit ist.
Eine weitere aber auch kostenintensivere Variante ist die Beauftragung eines Architekturbüros für eine Konzepterstellung zur Fassadengestaltung. Auch hier sollten Sie sich nach Referenzen erkundigen.
Möchten man jedoch selbst einen Entwurf erstellen, so sind einige grundlegende Regeln zu beachten. Im Internet erhält man viele nützliche Hinweise, was bei der Farbgestaltung einer Fassade zu beachten ist. Folgende Elemente sollten Berücksichtigung finden:
- ortsbezogene Gegebenheiten (Umgebung, Landschaft, Stadt)
- Alter des Gebäudes
- Proportionen und Materialen des Gebäudes
- Gliederungssystem der Fassade (Gesimse, Lisenen, Fenster, Türen, Sockel usw.)
- Betonung von hellen und dunklen Bereichen der Fassade
- Ein- oder Mehrfarbigkeit
Eine Software zur Fassadengestaltung stellt eine weitere effektive Hilfe bei der Neugestaltung einer Fassade dar. Mit ihr können Sie die Farbgestaltung ihres Gebäudes am Computer durchführen. Verändern Sie die Farbe sämtlicher Fassadenelemente wie Fenster, Türen, Putz, Holzbalken, Dachkasten usw. und betrachten Sie sich das Gesamtergebnis ihrer Farbzusammenstellung. Da das Gebäude als vollständiges 3D-Modell in die Software eingebunden ist, kann es aus allen Perspektiven und Entfernungen betrachtet werden. Weiterhin ist es möglich den Sonneneinfall (Belichtung) zu verändern und die Schattenwirkung am Gebäude zu simulieren.
Dipl.-Ing. L. Wienke
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