Warum es sich für Schüler lohnt, an der Selbstliebe zu arbeiten
Schüler, die sich selbst lieben, haben beste Voraussetzungen, in der Schule und beim Lernen erfolgreich abzuschneiden. Dieser Artikel beschreibt, warum das so ist und zeigt Strategien für das Erlangen von mehr Selbstliebe auf.
Warum wirkt sich Selbstliebe günstig auf das Lernen aus?
Wer sich selbst mag, fühlt sich die meiste Zeit sehr wohl in der eigenen Haut. Das bedeutet, dass so jemand keine Kraft dafür benötigt, innere Defizite
auszugleichen. Diese Kraft steht dann voll für das Lernen zu Verfügung.
Was bedeutet das, sich selbst lieben?
Sich selbst lieben bedeutet, wohlwollend über sich selbst zu denken. Besonders auch dann, wenn man einen Fehler macht und wenn eigene Schwächen deutlich werden. Selbstliebe geht daher mit der Akzeptanz, nicht perfekt sein zu müssen Hand in Hand.
Selbstliebe zu üben und zu vertiefen erfordert Übung. Die Übungen werden für einen Menschen umso schwieriger, je größer der Mangel an Selbstliebe ist. Dennoch kann jeder, der sich geduldig auf den Weg macht, diesbezüglich große Fortschritte erreichen.
Wie können Eltern zur Selbstliebe ihrer Kinder beitragen?
Eltern können für die Entwicklung des Selbstbewußtseins ihrer Kinder ein günstiges Klima schaffen. Je stärker die Selbstliebe der Eltern ist, desto liebevoller wird der Umgang mit den Kindern. Es lohnt sich daher auch für Eltern stets an der Selbstliebe zu arbeiten. Damit überträgt sie sich auf die Kinder. Der Umgangston in der Familie wird automatisch liebevoll und freundlich.
Kinder, deren Eltern noch Probleme mit der Selbstliebe haben, bekommen in vielen Fällen ebenfalls Probleme mit ihrer Selbstliebe. Nicht selten resultieren daraus auch Schulprobleme und Schwierigkeiten, sich in der Gesellschaft wohl zu fühlen. Für betroffene Kinder besteht die Möglichkeit, mehr Selbstliebe mit regelmäßigen Übungen aufzubauen.
Wie kann man Selbstliebe üben?
Wer seine Selbstliebe gezielt verbessern will, sollte beginnen, die Gedanken über sich selbst bewußt werden lassen. Eine einfache Möglichkeit, dies zu realisieren wäre, einige Tage bis Wochen einen Notizblock mit sich zu führen. Darin werden alle Gedanken schriftlich festgehalten, die die eigene Person betreffen. Nach dieser Sammlung wäre ein weiter Schritt, die Liste der Gedanken zu hinterfragen: Sind das realistische Gedanken? Fühle ich mich mit diesen Gedanken gut? Finde ich eine andere Möglichkeit, über mich zu denken, die auch stimmt und die sich noch besser anfühlt? Was kann ich an meinem Leben verändern, um besser mit mir selbst ins Reine zu kommen?
Aus "ich bin schwach in...." könnte dann beispielsweise der Satz "In ... habe ich noch Verbesserungspotenzial, das ich so bald wie möglich ausschöpfen möchte" werden.
Ein guter Trick, festgefahrene Einstellungen aufzulockern ist auch, alle selbst-begrenzenden Sätze mit dem Wörtchen "noch" zu versehen. Beispiel: Ich bin unfähig, Ordnung zu halten wird zu: "Ich bin noch unfähig, Ordnung zu halten". Weitere Übungstipps zum Thema Selbstliebe gibt es auf dem Informationsportal der Redaktion Nachhilfe.Name Selbstliebe.
Tobias Abend, Redaktion Nachhilfe.Name
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