Ausbildung zur Hotelfachfrau / zum Hotelfachmann
Die Ausbildung zur Hotelfachfrau oder zum Hotelfachmann dauert normalerweise drei Jahre. Während dieser Ausbildungszeit lernen die Auszubildenden den kompletten Ablauf in einem Hotelbetrieb kennen. Der Auszubildende zum Hotelfachmann oder zur Hotelfachfrau lernt seine Jobs genau kennen. Die Voraussetzungen um den Beruf eines Hotelfachmann oder einer Hotelfachfrau zu erlernen, man muss mindestens den Hauptschulabschluss haben. Aber viele Hotels bilden schon nur noch aus, wenn man einen Realschulabschluss oder noch besser noch das Abitur vorweisen kann.
Von Vorteil ist immer, wenn der Bewerber mindestens zwei Fremdsprachen beherrscht, diese sind meist Englisch und Französisch. In dem Bewerbungsgespräch wird sich der Ausbilder, das ist häufig der Hoteldirektor, einen Einblick über das Erscheinungsbild und die Umgangsformen des Bewerbers verschaffen. Der Bewerber sollte selbstverständlich über sehr gute Umgangsformen verfügen, dabei sollte er schon Talent vorweisen, um später auch Organisieren und Verkaufen zu können. Der Bewerber muss auch die Voraussetzungen erfüllen, dass er in einem Team arbeiten kann und auch Kommunikationsfähig ist, denn das ist in einem Hotelbetrieb äußerst wichtig, das sorgt für ein gutes Arbeitsklima und für einen reibungslosen Aufenthalt der Gäste. Einige Bewerber zeigen schon vor Ausbildungsbeginn großes Interesse an dem Beruf zum Hotelfachmann oder zur Hotelfachfrau und arbeiten deshalb nach der Schule, oder nur am Wochenende, erstmals in Nebenjobs in dem späteren Ausbildungsbetrieb. So verschaffen sich die Auszubildenden schon einen Überblick, was sie später lernen werden und der Hoteldirektor oder der Ausbilder sieht den Ehrgeiz von dem späteren Auszubildenden.
Der Ausbildungsvertrag wird über drei Jahre abgeschlossen und es wird eine Ausbildungsvergütung vereinbart. Im ersten Ausbildungsjahr erhält der Auszubildende monatlich etwa 577,00 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr etwa 641,00 Euro und im dritten Ausbildungsjahr etwa 713,00 Euro, diese Vergütungen können unterschiedlich sein in den verschiedenen Bundesländern.
Andreas Reer
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