Beamtendarlehen – Spezialkredit für Beamte
In letzter Zeit hört man immer häufiger von so genannten Beamtendarlehen. Wie es der Name bereits erahnen lässt handelt es sich hierbei um Darlehen die ausschließlich von verbeamteten Staatdienern aufgenommen werden können. Doch häufig wissen diese selbst nicht, was es mit dieser Darlehensart auf sich hat. Im Folgenden wird genauer beschrieben, um was für eine Art von Darlehen es sich bei einem Beamtendarlehen handelt und wie sich dieses von anderen Darlehensarten unterscheidet.
Zunächst einmal unterscheidet sich ein Beamtendarlehen von einem anderen Darlehen dadurch, dass der Zinssatz besser ausfällt. Aufgrund des geringeren Ausfallsrisikos möchten die Banken möglichst viele Beamten als Kunden gewinnen – und um das zu schaffen müssen sie diesen potentiellen Kunden natürlich bessere Konditionen als die Standardkonditionen einräumen. Wie groß der Konditionsvorteil beziehungsweise der Zinsvorteil gegenüber einem anderen Kredit oder Darlehen genau ist, hängt wiederum von der Bank sowie von weiteren Faktoren wie zum Beispiel der Darlehenssumme und von der Darlehensart ab. Aber generell kann an dieser Stelle bereits gesagt werden, dass es sich auf jeden Fall lohnt ein entsprechendes Darlehen aufzunehmen – vorausgesetzt man hat die Möglichkeit dazu.
Dann gibt es noch einen wesentlichen Punkt, der Beamtendarlehen so interessant macht. Hierbei handelt es sich um die Bearbeitungszeit. Während manche Darlehensnehmer sehr lange warten müssen, bis sie erfahren ob ihre Kreditanfrage genehmigt wurde, so werden Beamtendarlehen in aller Regel sehr schnell genehmigt. Aufgrund der guten Bonität ist die Kreditentscheidung meist sehr schnell getroffen und die Auszahlung kann unmittelbar erfolgen. Außerdem ist es so, das Beamten meist nur dann eine Bezügemitteilung erhalten, wenn sich bezüglich des Gehalts etwas ändert – und deshalb hat die Bank auch deutlich weniger entscheidungsrelevante Unterlagen zu prüfen.
Heinz Wiedow
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