Immobilienfinanzierung:
Der Traum vom eigenen Haus soll kein Alptraum werden!
Eine solide Planung ist Grundvoraussetzung bei einer Immobilienfinanzierung. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Darlehensnehmer einen Experten hinzu ziehen oder selber Konditionsvergleiche anstellen. Grundsätzlich gilt: ohne eine entsprechende Summe an Eigenkapital läuft nichts!
Ein interner „Kassensturz“ kann helfen, sich einen Überblick über das gesamte Vermögen zu machen, welches zur Verfügung steht. Üblicherweise sollten Darlehensnehmer ein Gesamtvolumen von wenigstens zwanzig Prozent aufbringen, um nicht nur einen besseren Verhandlungsstand gegenüber der kreditgebenden Bank zu besitzen, sondern um in erster Linie weniger Fremdmittel aufnehmen zu müssen. Zudem werden so auch langfristig Zinsen eingespart.
Sparguthaben, Arbeitgeberdarlehen, Wertpapiere jeglicher Art und Bankguthaben sollten addiert werden, um das gewünschte Volumen an Eigenkapital aufweisen zu können. Erweitern kann man diesen Faktor, wenn Eigenleistungen am Bau erbracht werden können. Jedoch müssen unbedingt vorher Erkundigungen eingeholt werden, welchen Summen sich auf diese Art und Weise einsparen lassen, damit es nicht zu gravierenden Engpässen und Fehleinschätzungen kommt.
Das Kernstück eines Immobilienkredits bildet ein Hypothekendarlehen einer Bank oder Sparkasse. Zu den Voraussetzungen für eine Darlehensvergabe gehört, dass sich der Darlehensnehmer dazu verpflichtet, langfristig Zinsen und Tilgungen zu zahlen. Daher gestaltet sich die realistische Prüfung der eigenen wirtschaftlichen Lage als besonders wichtig. Insbesondere deshalb, weil eine langfristige Verfügbarkeit über entsprechend hohe Mittel Voraussetzungen für die Zahlung der monatlichen Raten an die Bank sind.
Berücksichtigt werden sollten vom Kreditnehmer aber auch, dass nicht immer eine durchgängige Verfügbarkeit aller Einnahmequellen bestehen kann. Um dann finanzielle Engpässe zu vermeiden, sollte der individuelle Spielraum von vornherein realistisch beurteilt werden. So stellt der Kreditgeber meist im Vorfeld eine Prüfung der finanziellen Verfügbarkeit aller Mittel an. Der Wert der zu beleihenden Immobilie wird genau ermittelt und die Vermögens- und Einkommensverhältnisse des Kreditnehmers werden unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten geprüft, um Familien, die eng kalkuliert haben, vor einem finanziellen Desaster zu schützen.
Robert Jacobi
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