Umzug – stressfrei einpacken
Wer den Umzug selbst durchführt, sollte soweit wie möglich die anstehenden Stressphasen minimieren. Dazu gehört natürlich, bereits im Vorfeld nicht mehr unbedingt benötigte Artikel zu verpacken. Alles auf die letzte Minute zu schieben ist sicherlich nicht immer das richtige Konzept. Doch wie organisieren, den Zeitpunkt festlegen, den Stauraum freihalten?
Erstmal sollte ein Zeitraum von in etwas vier Wochen vorher anberaumt werden, an dem die wichtigen Umzugskartons in ausreichender Menge besorgt werden. Diese können oftmals äußerst günstig gebraucht erworben werden – Zeitungen und das Internet sind hier eine gute Quelle.
Ebenfalls kann vielleicht bereits in der neuen Immobilie ein einzelner Raum – auch im Dachboden oder Keller – als Staufläche genutzt werden. Dies gilt es mit dem Vorgänger abzuklären, beziehungsweise im neu erbauten Eigenheim sicher zu stellen. Ist dies nicht oder nur beschränkt möglich, sollte man in der alten Wohnung pro Zimmer einen Stellplatz ausfindig machen. Meist reicht ein kleines Wandstück, an dem die Kartons hochgestapelt werden.
Ein guter Tipp ist es stets, diese so zu beschriften, dass der Inhalt erkennbar ist und später die Helfer sofort wissen, in welchen Raum er gestellt werden muss. Nun gilt es anfangs, die nicht mehr dringend benötigte Utensilien zu verstauen – dabei auf das Gewicht achten, denn alles sollte relativ leicht transportabel sein. Viele Bücher, Nippes, Kleidungsstücke der jeweils anderen Saison, etc. können auf diese Weise stressfrei und mit ein wenig beschwingter Musik, bei guter Laune und reduziertem Zeitaufwand verpackt werden. Je näher der Umzug rückt, desto mehr Artikel finden sich langsam in den Umzugskartons wieder. Auch können schon erste Kleinmöbel zerlegt werden, die Schrauben in Tütchen verpacken und inklusive Kleinteilen ankleben. Auf diese Weise erspart man sich endlose Kleinarbeit an den Hauptumzugstagen und ist bei weitem schneller fertig.
Karl Reichert
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