Der Stammbaum bringt Licht ins Dunkel der Vorfahren
Es gibt nur wenige Familien, die über einen eigenen Stammbaum verfügen. Denn die Recherche nach Eltern, Kindern, Verwandten, Großeltern und so weiter, gestaltet sich als sehr zeitintensiv und aufwändig. Wer jedoch mehr über seine Wurzeln erfahren möchte, der nimmt auch diese Arbeit in Kauf. Denn es ist sehr interessant zu sehen, wer seine Verwandten waren und welcher Arbeit diese früher nachgingen.
Innerhalb des Stammbaumes erfolgt die Recherche erstmals innerhalb der Familie. Wer waren die Eltern, wer deren Eltern. Jeder Familienzweig wird im Stammbaum in Form eines Astes dargestellt. Bekommt beispielsweise das Kind der Familie Nachwuchs, wird dieser als neuer Ast in dieser Astkette dargestellt. Und Verwandte werden ebenfalls mit einem eigenen Ast innerhalb des Stammbaumes skizziert. Wer eine solche Stammbaum-Recherche betreibt, kann nach und nach die Verwandtschaft zu verschiedenen anderen, eventuell bereits bekannten Familien, erkennen.
Wichtig ist, dass eine sinnvolle Familienforschung in der Gegenwart beginnen muss und von der Ausgangsperson in die Vergangenheit zurück geschritten werden muss. So werden die einzelnen Generationen erforscht. Teilweise kann eine Einsicht in die Bücher bei den Standesämtern bereits einige Verwandte ans Tageslicht fördern. Diese Variante ist jedoch nur bei unmittelbaren Nachkommen möglich.
Andere Möglichkeiten, die Verwandtschaft zu finden, ist der Besuch bei verschiede¬nen Archiven, wie den Landes-, Stadt- oder Staatsarchiven oder die Kirchenbücher bei den Bistümern.
Die Recherche heute ist im Gegensatz zu früher, wesentlich einfacher geworden, dank dem Medium Internet. Doch der Weg in die Vergangenheit ist immer noch aufwändig, doch der Erfolg bei der Suche nach den Verwandten wird es wieder gut machen.
Sabrina Fries
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