Fundraising-Gesetz nach Waitley
Dennis Waitley ist ein bekannter amerikanischer Fundraisingberater und -autor. Bereits in den 60-er Jahren machte er sich einen Ruf als Star-Fundraiser für das Salk Institut für biologische Studien in Kalifornien. Auf meist sehr unkonventionelle Weise erwirtschaftete Waitley Geldsummen, von denen vorher niemand auch nur geträumt hatte. Sein Erfolgsrezept ist in dem „Waitley'schen Fundraising-Gesetz“ formuliert, das etwa folgendermaßen lautet:
„Wenn Menschen die Wahl zwischen einer vergnüglichen Unternehmung und einer sozial wertvollen Aktion haben, dann werden sich die meisten Menschen immer für das Vergnügen entscheiden“.
Im Kern dieser Beobachtung liegt die offensichtliche Tatsache, dass der Mensch prinzipiell nur dann etwas freiwillig tut, wenn er es für sich selbst als vorteilhaft erachtet. Ein Mensch spendet nicht aus rein altruistischen Motiven, sondern weil er einen Gegenwert für die Spende erwartet. Dieser Gegenwert kann emotional sein (das Gefühl, etwas „Gutes“ getan zu haben), er kann eine religiöse Dimension haben (Belohnung im Himmelreich) oder er kann von dem Bedürfnis nach Respekt, Anerkennung und Selbstwertgefühl motiviert sein (der Familienname auf dem Kirchenfenster). Letzteres ist bekanntlich eines der wichtigsten emotionalen Bedürfnisse des Menschen.
Das Waitley'sche Fundraising-Gesetz sollte Fundraisern zu denken geben. Vergleichen Sie beispielsweise den Spendenaufruf per Post mit einem Fundraising-Event, wie dem DERBY DUCK RACE™. Beim Spendenaufruf per Post erreicht der Fundraiser den potenziellen Spender lediglich auf emotionaler Basis. Das DERBY DUCK RACE™ hingegen bietet dem Spender - zusätzlich zum emotionalen Gegenwert - auch einen Erlebniswert. Der Sponsor wiederum profitiert von einem reellen Werbewert und einem positiven Imageeffekt durch die Assoziation seines Namens mit dem guten Zweck.
Über wie viele Fundraising-Projekte können Sie folgendes sagen?
- keine Vorab-Investitionen
- einfach
- erprobt
- medienwirksam
- jeder kann sich damit identifizieren
- gutes Verhältnis zwischen Aufwand und Resultat
Hintergrund für die Idee des Duck Racings war der Wunsch, ein Charity-Event mit einem Höchstmaß an Freizeitwert und Spaß für alle Altersgruppen zu schaffen, das sich als erfolgreiche und öffentlich anerkannte Spendenaktion etabliert und so einen festen Platz im örtlichen Veranstaltungskalender einnimmt.
Das Duck Racing-Konzept ist genauso einfach, wie überzeugend: An verschiedenen Vorverkaufsstellen können die Bürger Ihrer Gemeinde bzw. Stadt gegen eine festgelegte Spende eine Ente „adoptieren“. Im Gegenzug dafür erhalten sie ein „Adoptionspapier“, bzw. eine Art Los-Schein, auf dem die Startnummer der von ihnen adoptierten Ente verzeichnet ist. Am Veranstaltungstag werden alle adoptierten Enten gleichzeitig auf einem geeigneten Gewässer (Fluss, Kanal, See, etc.) in ein Rennen geschickt. Diejenigen Enten, die als erstes das Ziel erreichen, gewinnen für ihre „Adoptiveltern“ attraktive Sachpreise.
Die Firma maass+partner in Rhede/Westfalen, ist Partner von Great American Duck Race in Europa. Maass+partner hat ein Handbuch entwickelt, das alle Tipps, Informationen, Vorlagen, Checklisten und Arbeitshilfen enthält, die sie für die Organisation Ihres Duck Race benötigen. Dabei können Sie auf einen Ideenschatz und Erfahrungen aus über 1.000 Entenrennen bauen. Zusätzlich zum Handbuch steht den Veranstaltern das Derby Duck™ Racing-Team während der gesamten Vorbereitungszeit zur Verfügung, um Sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bei Ihrem Rennen zu unterstützen.
Warum das Rad neu erfinden? maass + partner hat es für Sie!
Peter Bischop
p.bischop [ at ] maass-partner [ dot ] de
