Wahrsagen – Woher kommt das Wahrsagen?
Das Wahrsagen bezeichnet allgemein die vermeintliche Fähigkeit die Zukunft aus verschiedensten Schlussfolgerungen und Möglichkeiten vorhersehbar zu machen. Wahrsagen wird auch Mantik genannt. Im laufe der Geschichte und der Jahrtausende haben sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten entwickelt.
Wissenschaftlich gesehen gibt es für das Wahrsagen und deren Funktion keinen Nachweis. Die Methoden des Wahrsagens sind so unterschiedlich wie die Kulturen selbst in denen sie entwickelt wurden. Zusätzlich dazu gab es in unterschiedlichen Zeitepochen auch unterschiedlichste Anforderungen oder Fragen im Bereich des Wahrsagens. Zum Wahrsagen zählt man beispielsweise das Kartenlegen mit Hilfe von Tarot, Lenormandkarten, Skatkarten oder das Pendel, das Handlesen, Kaffeesatz lesen, Wolken lesen, Hellsehen und auch der Blick in die Kristallkugel.
Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft ist so alt wie die Menschheit selbst. Eine definitive Erklärung für den Weg bis zur Vorhersage gibt es nicht. Scheinbar aus Erfahrung, Gefühl und Zeichendeutung setzt der Wahrsager ein Bild zusammen das dem Ratsuchenden helfen soll. Wahrsagen war in vergangenen Jahrhunderten oftmals verboten. Es wurde als Hexerei und Aberglaube abgestempelt. Heute erfreut es sich immer größerer Beliebtheit. Zum einen liegt das wohl daran, das die heutige Gesellschaft immer unpersönlicher wird, zum anderen auch daran das viele Menschen niemanden haben mit dem sie ihre Sorgen und Ängste oder Probleme besprechen können. Die Verantwortung eines Wahrsagers ist also auf keinen Fall zu unterschätzen. Wahrsagen wird dem Bereich der Esoterik zugeschrieben. Daher gilt das Wahrsagen auch eher als Kunstform und nicht als Wissenschaft. Wahrsagen hat für den Ratsuchenden aber auch den Charakter eines Rückhalts.
Paul Hoffmann
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