Ein Kamerahandy – macht das wirklich Sinn?
Vorweg – ich muss zugeben, dass ich zu den Menschen gehöre, die tatsächlich ein Handy ausschließlich zum telefonieren benutzen. Trotzdem habe ich mir jetzt ein Fotohandy gekauft – und ich benutze es!
Mein bisheriges Fotohandy hatte ich so gut wie nie benutzt, da die Auflösung sehr zu wünschen übrig ließ und auch die Lichtempfindlichkeit extrem schlecht war, so dass man z. B. in Innenräumen oder in der Dämmerung kaum vernünftige Fotos machen konnte. Die Folge war, dass ich so gut wie nie fotografiert habe und das Handy wie üblich nur zum telefonieren benutzt. Nach meiner Vertragsverlängerung habe ich aber nichtsdestotrotz wieder ein Fotohandy gekauft, und zwar das Kamerahandy Sony Ericsson K800i.
Das Handy habe ich jetzt zwar erst ein paar Tage, da es gerade erst neu erschienen ist, aber ich bin positiv überrascht von den vielseitigen Multimedia-Funktionen, und den tatsächlich guten Fotos – tolle Fotos und gestochen scharf – die das Handy macht.
Es hat eine recht schicke Optik, ist allerdings relativ groß, was ich aber nicht so schlimm finde. Auf der Vorderseite befindet sich die 3,2 Megapixel Kamera, die mit einer Staubschutz-Abdeckung verschlossen werden kann. Das Display auf der Vorderseite des Handys bietet eine gute Vorschau auf die Fotos. Auf der rechten Seite befindet sich der Auslöser für die Kamera und die Bedienelemente für den Digitalzoom, die kurioserweise auch als Lautstärkeregler verwendet werden können - was ich durchaus etwas gewöhnungsbedürftig finde. Ansonsten ist die Menüführung aber übersichtlich und schnell verständlich, so dass man sich trotz der vielen Funktionen (E-Mail, Mobile Blogging, UMTS, Infrarot, Bluetooth, Organizer, SMS, MMS, MP3-Player, diverse Designs, Spiele, usw., usw.) gut zurechtfindet.
Mein Fazit: Ich kann das Handy durchaus weiterempfehlen, obwohl ich außer der tollen Kamera und den Basisfunktionen kaum eine der vielen Multimedia-Funktionen nutzen werde – für Multimedia-Fans allerdings dürfte das Handy aber wohl der absolute Hit sein.
Kerstin Becker
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