Shop-in-shop
Ein Vertriebskanal, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das Shop-in-shop System. Dabei werden die Artikel einer bestimmten Firma im Kaufhaus, in Drogerie- und Fachmärkten oder im Einzelhandelsgeschäft in speziell dafür vorgesehenen Bereichen angeboten. Häufig werden dabei kompetente, eigens dafür intensiv geschulte Verkaufskräfte eingesetzt.
Durch diese besondere Art des Verkaufens erreichen die Hersteller eine bessere Kooperation mit den Händlern und rücken näher an ihre Kunden. Gleichzeitig spart man die hohen Investitionskosten, die für ein eigenes Geschäft notwendig wären.
So findet man z. B. in den Kosmetik-Abteilungen der großen Warenhäuser und auch in den bekannten Drogeriemärkten das Warensortiment der Kosmetikhersteller an einzelnen Regalwänden oder großen, eigens für die jeweilige Marke erstellten Displays oder Regalsystemen.
Dadurch, dass die Shop-in-shop Systeme gemäß der Corporate Identity einheitlich gestaltet sind, erkennt der Kunde sofort die Marke wieder – egal, ob er in einem Kaufhaus in Berlin, Hamburg oder München einkauft.
Auch in Fachmärkten findet man immer häufiger Shop-in-shop Lösungen. So kann man z. B. in Baumärkten eigens abgegrenzte Bereiche für einen bekannten Bohrmaschinenhersteller finden. In diesem Geschäft innerhalb des Geschäftes grenzt man sogar den Boden farblich ab, um bei dem Kunden den Eindruck des individuellen Bereiches für die Produkte dieser Marke zu verdeutlichen. Der Kunde findet in diesem Bereich alle Produkte des Anbieter übersichtlich und gut geordnet an einem Platz. Speziell geschulte Verkäufer unterstützen den Shop-in-shop Verkauf.
Zur Warenpräsentation stehen für das Shop-in-shop nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Regale aus Edelstahl, Ablagen aus echtem Holz, Vitrinen aus Glas etc., versehen mit der optimalen Beleuchtung, können von entsprechenden Anbietern individuell geplant und nach den Wünschen der Händler hergestellt werden.
Thomas Nissen
Thomas.nissen [ at ] gmail [ dot ] com
