Auktionen im Wandel der Zeit


Waren Auktionen früher doch mehr im Bereich des Kunst- und Sammlerhandels zu finden, hat sich die Auktionswelt durch Onlineauktionen stark gewandelt. Bei einer Auktion im klassischen Sinne treffen sich Käufer und Verkäufer, meist in einem Auktionshaus, bei dem Waren feilgeboten werden, die Käufer durch Gebote ersteigern können und sich leicht ein Schnäppchen machen lässt, besonders dann, wenn die anderen Käufer den Wert des Artikels nicht zu erkennen vermögen.

Was für den Käufer das Reizvolle an einer Auktion sein kann, ist für den Verkäufer gleichermaßen das Risiko. Gründlich informiert, setzt der Verkäufer den Mindestpreis fest, der über Erfolg oder Misserfolg einer Auktion entscheiden kann. Setzt er den Preis hoch an, läuft er Gefahr dass niemand zu bieten vermag, setzt er ihn zu niedrig an, geht ihm möglicherweise viel Geld verloren.

Die Geschäftsidee des 1995 gegründeten Auktionshaus Ebay, traf den Zeitgeist hingegen voll und ganz. Das Massenphänomen Internet zur richtigen Zeit genutzt, führte Ebay die Onlineauktion ein, bei denen Ebay selbst als Plattform für Käufer und Verkäufer dient und dabei vom Verkäufer eine Gebühr verlangt, die sich nach der Höhe des Preises festsetzt. Eine Onlineauktion läuft ähnlich einer klassischen Auktion ab.

Der Verkäufer bietet seine Ware auf der Website des Online Auktionshauses an, setzt den Mindestpreis fest, verfasst eine Beschreibung für seine Ware und legt den Zeitraum der Auktion fest. Der Bieter kann nun auf die Ware bieten, rund um die Uhr, bis die Onlineauktion beendet ist und so ebenfalls, das ein oder andere Schnäppchen machen.

Gianfranco Murgia
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