Kostenloser Webspace oder Webspace gegen Bezahlung
Für Einsteiger und erste Experimente mit einer Homepage empfiehlt sich oft kostenloser Webspace. Wächst die Webseite dann allerdings an oder soll sie seriös genutzt werden, stoßen kostenlose Angebote für Webhosting schnell an die Grenzen der gewünschten Erfordernisse.
Kostenlose Angebote werden fast immer über Werbung finanziert. Dabei sollte man wissen, dass werbefreie Angebote oft schon für sehr wenig Geld zu haben sind, inklusive einer eigenen Domain. Der Speicherplatz bei kostenlosen Webhostern ist oft nur sehr begrenzt, auch hier ist für wenig Geld wesentlich umfangreicherer Webspace zu haben.
Ein Nachteil kostenfreier Angebote können Folgekosten oder Unsicherheiten sein. Manche Anbieter verlangen ab dem zweiten Jahr Geld oder eine Pauschale für die Registrierung der Homepage. Auch ist man bei solchen Anbietern nie sicher, ob es sie in einem Jahr überhaupt noch gibt oder wie schnell sie ihre Konditionen und angebotenen Komponenten ändern.
Da in Deutschland jeder ein Gewerbe als Webhoster anmelden kann, kommt es zu Unmengen neuer Anbieter und demzufolge auch zu vielen Pleiten. Neue Anbieter auf dem Markt locken zwar mit günstigen Konditionen, etablierte Anbieter können dagegen ein sicheres Webhosting mit umfangreichen Problemlösungen und großem Erfahrungsschatz bieten.
Für gewerbliche Internetauftritte sollten grundsätzlich keine Freehoster verwendet werden. Fremde Werbung – womöglich noch für zweifelhafte Angebote – haben auf der Webseite des eigenen Produkts oder Projekts nichts zu suchen. Dazu kommt, dass bei kostenlosen Anbietern oft nur Subdomains vergeben werden oder die Domain auf den Anbieter statt auf den Kunden zugelassen und diese nach einem Zeitraum dann wieder freigegeben oder zum Verkauf angeboten wird.
Geschäftliche Webseiten sollten grundsätzlich auch professionell gehostet werden. Dies sollte bis zur Mietung eines eigenen Servers und beliebig erweiterbarem Traffic und Speicherplatz gehen können.
Elke Lohre
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