Webdesign professionell und individuell
Den Themenbereich Webdesign näher einzugrenzen, fällt beim ersten Versuch nicht unbedingt einfach aus, da eine begriffliche Bestimmung zahlreiche Dienstleistungen subsummieren kann, die je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Insbesondere fällt die Abgrenzung zwischen professioneller Website – Gestaltung und flott "generierter" Onlinepräsenzen schwer.
Unter Professionalität verstehe ich die Orientierung an Standards, wie sie durch das World Wide Web Consortium festgelegt werden. Darunter sind einheitliche Richtlinien zu verstehen, die festlegen, wie (x)html Code valide unter spezifischen Bedingungen umzusetzen ist. Die Einhaltung dieser Festlegungen spricht dabei für die (technische) Qualität der Website.
Standards regeln jedoch nicht nur den Einsatz einzelner Bestimmungsstücke des eingesetzten Markups, sondern legen darüber hinaus fest, über welche Attribute spezifisches Layout per Cascading Style Sheets (CSS) vorgenommen werden kann. Stylesheets stellen über unterschiedliche Versionen den gegenwärtigen Standard für das Dokumentlayouting dar und gestatten über die Einbindung als externe Definition eine problemlose und rasche Änderung der optischen Erscheinung der gesamten Website, oder Teilen davon. Sowohl die Validität des Markups, als auch die Gültigkeit der Dokumentformatierung, kann vom Seitenbesucher geprüft werden.
Das Consortium bietet zu diesem Zwecke sog. Validatoren an, die ein ausgewähltes Dokument auf Gültigkeit des Codes prüfen können. Webdesign barrierefrei und somit allgemein zugänglich zu gestalten, erfordert dem gewissenhaften Webdesigner darüber hinaus ein deutliches mehr an Know How ab. Einerseits, da die Richtlinien hierarchisch gegliedert sind und somit unterschiedliche Anforderungen an eine barrierefrei umgesetzte Website stellen und andererseits, da die Validierung der Kriterien nicht in vollem Umfang vollautomatisch – per Onlinetool – erfolgen kann. Darüber hinaus finden sich auf den Seiten der Web Accessibility Initiative zahlreiche Tools, die entweder spezifische Aspekte von Barrierefreiheit beleuchten, oder sämtliche Prioritäten berücksichtigen, die bereits technisch ausgereift validiert werden können.
Ein professioneller Webdesigner sollte aber vor allem in der Lage und willens sein, seinen Kunden Möglichkeiten und Grenzen der Realisierbarkeit aufzuzeigen und individuell auf die unternehmerischen Zielsetzungen / Anliegen des künftigen Medieninhabers einzugehen. Entsprechende Beratung und detaillierte Abklärung spezifischer Gestaltungswünsche zählt deshalb zum Kern professionellen Webdesigns und erspart spätere mögliche Enttäuschungen.
Webdesign Stangl bietet hohe Kundenorientierung und die Umsetzung individueller Webprojekte, wobei hohe Funktionalität die grundlegende Orientierung kennzeichnet. Auch sind spezifische Interessen gegeneinander abzuwägen. Vorwiegend auf grafischen Applikationen aufbauende Seiten, die mit schriftlich umgesetzten Informationen geizen, möglicherweise zahllose Verweise (Verlinkungen) beinhalten und ziellos strukturiert sind, werden es relativ schwer haben, Suchmaschinen von ihrer Relevanz zu überzeugen.
Oliver Günther Stangl
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