Webkatalog - Sortierte Informationen
Es gibt Milliarden Internetseiten, jeden Tag kommen unzählige hinzu. Um diese Vielzahl an Informationen zu verwalten, wurde schon bald der erste Webkatalog erfunden. In einem Webkatalog werden Internetseiten von einer Redaktion nach bestimmten Kategorien sortiert und verwaltet.
Die Seiten werden meist per Hand einzeln auf ihre Relevanz hin geprüft, um lästige Werbeseiten und unpassende Einträge zu verringern und die hohe Qualität des Webkatalogs zu gewährleisten.
Kurze Beschreibungen der Inhalte einer Seite in Verbindung mit Keywords runden die Seite ab und geben dem Nutzer des Webkatalogs wichtige Informationen. Ebenfalls in vielen Angeboten enthalten: Eine Bewertungsfunktion, bei welcher die Redaktion oder die Nutzer des Webkatalog ihre Meinung zu einer Seite abgeben. Die Webpages lassen sich so nach Beliebtheit oder nach der Zahl ihrer Aufrufe sortieren. Dies ist für viele ein wichtiges Kriterium bei der Suche nach der richtigen Homepage.
Ein Webkatalog hilft letztlich nicht nur beim schnellen Finden einer Information, sondern liefert vorsortierte Einträge. Der Vorteil liegt auf der Hand: Während man sich bei üblichen Suchmaschinen durch eine Unzahl an Werbelinks und unwichtigen und oft schlecht gestalteten Homepages wühlen muss, hat beim Webkatalog eine feste Redaktion diese Arbeit übernommen.
Die großen Anbieter von dieser Suchmaschinenart bieten neben den klassischen Diensten des Webkatalogs auch wichtige Hilfen und Zusatzfunktionen (wie etwa eine Stadtplansuche oder einen Wetterbericht) auf ihrer Seite an, um den Nutzern somit eine noch größere Funktionalität zu bieten.
Mark Breuer
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