Christoph Kolumbus – Entdecker von Amerika


Christoph Kolumbus Herkunft ist bis heute nicht abschließend geklärt, er soll wahrscheinlich 1451 in Genua in Italien geboren worden sein. Gestorben ist der Seefahrer und Entdecker ohne Wissen im Jahre 1506 in Valladolid in Zentralspanien, unbeachtet von der spanischen Bevölkerung nach jahrelangen zermürbenden Kampf in der Anerkennung seiner Privilegien und Titeln, allerdings nicht unvermögend.

Nach dem Abschluss der Reconquista (Rückeroberung Spaniens von den Mauren) beauftragte das spanische Königspaar 1492 Christoph Kolumbus den Seeweg nach Indien zu finden. Dazu unterzeichneten Kolumbus und Isabella sowie Ferdinand im April einen Vertrag mit dem sich Kolumbus eine Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent an allem gefundenen Gold (nicht an den Gewürzen), die Erhebung in den erblichen Adelstand und den Titel Vizeadmiral der Ozeane sicherte.

Ziel Spaniens war es, am lukrativen Gewürzhandel mit zu verdienen, diese führte damals noch über von den Gewürzinseln und Indien über das asiatische Festland direkt in die Hände von Genua und anderen italienischen Handelsstädte, die mit den Gewürzen Profit machten. Die Portugiesen waren bereits seit Heinrich dem Seefahrer dabei, um Afrika herum den Seeweg nach Indien zu finden und so den Zwischenhandel auszuschalten. Dem wollte Spanien zu vor kommen.

Danach machte sich Christoph Kolumbus auf den Weg. Mit einem neuen Kontinent, einer neuen Welt zwischen Indien und Europa rechnete niemand.

Auf der ersten Entdeckungsfahrt im Jahr 1492 landete Kolumbus am 12. Oktober (heute Feiertag in Spanien in Gedenken an dieses historische Ereignis) zunächst auf den Bahamas, später auf Hispaniola, auf dieser Insel entsteht später die erste Kolonie Spaniens in Amerika. Für Kolumbus sind es die Westindischen Inseln, er vermutet weiter China, Japan und Indien westlich von ihnen. Zurückkehrt nach Spanien überzeugte er Isabella und Ferdinand davon, weiter in ihn und seine Fahrten zu investieren. Die zweite Entdeckungsfahrt bringt die ersten Siedler in die Neue Welt. Während der dritten und vierten Fahrt sichtet Christoph Kolumbus das erste Mal das südamerikanische Festland. Im Sommer 1498 geht er auf seiner letzten Reise vor Venezuela vor Anker. Christoph Kolumbus verlässt das Schiff allerdings nicht, Matrosen und Offiziere sind es, die als erste Europäer den südamerikanischen Kontinent betreten.

Es war seine letzte Fahrt, an der weiteren Eroberung des amerikanischen Kontinents hatte er keinen Anteil mehr. Noch nicht mal benannt wurde die neue Welt nach ihm, der Name Amerika wurde vom Vornamen des italienischen Kartographen Amerigo Vespucci abgeleitet. Vespucci war allerdings wahrscheinlich auch einer der ersten, der erkannte, dass es sich nicht um Indien oder Asien handelte, sondern um einen neuen Kontinent.

Maria Gonzales Meyer
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