Landschaftsfotografie – Horizont und Kamerastandpunkt


Durch Neigen der Kamera nach oben oder unten ergeben sich Stürzende Linien. Besonders ausgeprägt bei Weitwinkelaufnahmen. Außerdem neigt der Horizont zu Krümmungen.

Durch die Höhe des Kamerastandpunktes kann ebenfalls die Lage des Horizonts entscheidend beeinflusst werden. Deshalb ist es praktischer, den Standpunkt, also die Höhe, der Kamera zu ändern als sie einfach nur zu kippen.

Beim tiefen Standpunkt wandern alle erhöhten Objekte über die Horizontlinie und erscheinen größer und klarer. Weil das Motiv vor dem Himmel dargestellt wird, ergibt sich eine klare Abgrenzung vor dem Hintergrund. Durch zusätzliche Neigung der Kamera nach oben wird der Eindruck noch verstärkt.

Ein hoher Standpunkt mit nach unten geneigter Kamera bringt den Horizont nach oben. Das führt zu einer klaren Bildaussage und zu einer schönen Tiefenwirkung. Auf diese Weise kann zum Beispiel die Länge einer Allee oder Brücke besonders unterstützt werden.

Ein genau durch die Bildmitte verlaufender Horizont sollte vermieden werden. Er führt meist zu einem langweiligen Gesamteindruck. Er bietet sich nur an, wenn die Bildsymmetrie die Hauptaussage der Aufnahme ist.

Foto-Tipp für Anfänger: Immer darauf achten, dass der Horizont genau waagerecht durch das Bild läuft. Gerade bei Anfängeraufnahmen vom Strand / Meer hat man oft den Eindruck, das Wasser läuft aus dem Bild ab.

Tipps für Fotografen: fotonet.eu
Photo Kunst: photofineart.de

Marc Mielzarjewicz
z-a-r [ at ] gmx [ dot ] de

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