Wissenswertes zur Geschichte der Staatsoper in Wien
Die Staatsoper in Wien zählt ohne Zweifel zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt. Eröffnet wurde sie im Mai 1869, nach einer vergleichsweise langen Bauzeit von acht Jahren - damals allerdings trug sie noch den Namen "Hofoper". Zur Eröffnungspremiere spielte man übrigens "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart.
Im zweiten Weltkrieg wurde das an der Ringstraße befindliche Gebäude des legendären Opernhauses tragischer weise während eines Bombardements durch die Amerikaner fast vollständig zerstört. Bis auf die Vorderfront des Hauses brannte restlos alles nieder. Der Wiederaufbau der Staatsoper stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus. Die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs sorgte in der Politik für so manche Diskussion und nicht zuletzt aufgrund diverser Unstimmigkeiten über die Bauweise der neuen Oper, dauerten die Bauarbeiten bis zum November 1955 an.
Stark geprägt ist das internationale Bild der Staatsoper in Wien sicherlich durch die exzellenten musikalischen Leiter, Direktoren und Dirigenten mit denen sie immer wieder in Verbindung gebracht wird. An dieser Stelle sind selbstverständlich unvergessliche Namen wie Gustav Mahler, Richard Strauss, Karl Böhm oder Herbert von Karajan zu nennen. Karajan war es auch, der unter anderem eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala auf den Weg brachte und an der Oper in Wien das Prinzip eingeführte, alle Opern grundsätzlich nur in der jeweiligen Originalsprache aufzuführen.
Andreas Stöckl
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