Sexpuppenskandal: Unternehmen und Ihre Marketingstrategien


Was treibt ein Unternehmen dazu Paris Hilton ein Angebot zu machen? Profi, Promotion oder doch nur die Neugier? Mittlerweile sind viele Unternehmen in Amerika und Deutschland auf der Promotionsschiene. Es zählt nicht wie viel verkauft wird, sondern wer für das Produkt wirbt.

Ein Unternehmen kann jedes Jahr Millionen US-Dollar für Werbung ausgeben oder einmalig einen Prominenten „ködern“ und somit das Produkt oder Unternehmen bekannt machen. Neue Schlagzeilen zufolge wollte ein cleverer Unternehmer sich diesen Effekt von Nutzen machen. Eine Sexpuppe von Paris Hilton sollte hergestellt werden. Die Puppe sollte mehrere Tausend US-Dollar einbringen, Schlagzeilen zufolge mehr als 45.000 US-Dollar. Die Hotelerbin sollte also kräftig mitverdienen. Doch diesmal machte die sonst so Mediengeile Paris Hilton dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Einer Onlinezeitung gegenüber machte Paris Hilton klar, dass Sie nicht als Sexobjekt benutzt werden will und keine Perversen ihre Sexpuppen haben sollten. In so einem Fall haben Unternehmen trotzdem nicht ganz verloren, alleine die Pressemeldung brachte dem Unternehmen Rekordumsätze. Manchmal geht es halt auch ohne Geld, man muss nur wissen wie. Bleibt nur die Frage, wann die nächsten cleveren Geschäftsmänner mit Ihren Ideen an die Presse gehen. Der Gewinner bei so einer Diskussion sind beide Parteien. Paris Hilton hat wieder etwas mehr Medienruhm und das Unternehmen kurbelt seine Umsätze an.

Marcel Winter
mwinter [ at ] skorbmedia [ dot ] de

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