Androgenetischer Haarausfall
und deren medizinische Behandlung


Androgenetischer Haarausfall hat im Volksmund viele Namen, sei es genetischer oder androgener, erblicher bzw. erblich bedingter Haarausfall oder schlicht Alopezie, fast immer ist das eine gemeint: Vererbbarer Haarausfall, lateinisch Alopecia areata der meist keine kurzfristige Erscheinung ist, sondern die Folge und Symptom einer Anlage die quasi aktiviert wurde.

Die Haare fallen aus und wenn es solcher androgenetischer Haarausfall wirklich ist bleiben vor Allem beim Mann nicht viele Behandlungs-Optionen. Denn, das gilt es hierbei zu betonen, Symptome von und Krankheiten als solche lassen sich behandeln, nicht aber Erbanlagen. Nun ist es aber dennoch nicht so, dass androgenetischer Haarausfall ein Todesurteil für volles Haar sein muss.

Doch treten wir einen Schritt zurück: Welche Behandlungen gibt es gegen, auch androgenetischen Haarausfall. Androgenetischer Haarausfall wird durchaus auch der Behandlung mit Haarausfall-Medikamenten unterzogen. Diese blockieren beim Mann zumeist den Botenstoff DHT der die Erbinformation welche Haarausfall quasi "einschaltet" überbringt. Dieses "Killing the Messenger"-Prinzip funktioniert leider nur solange wie solche Präparate eingenommen werden. In der Zwischenzeit kann es zu Beeinträchtigungen des Sexuallebens kommen, denn ebendieser Botenstoff hat beim männlichen Körper auch andere Funktionen.

Doch wer nicht gerade Erektionsstörungen riskieren will hat eine weitere medizinische Behandlung zur Auswahl die ganz anders an dieses unangenehme Erbe herangeht. Androgenetischer Haarausfall ist quasi in den einzelnen Haarwurzeln kodiert. Zudem ist er nicht in allen Wurzeln gleichermaßen gespeichert. Nein, genetischer Haarausfall ist nur in den Haaren festgeschrieben die später ausfallen sollen. Wer kennt das nicht, Geheimratsecken oder Glatzenbildung am Hinterkopf sind typisch und können bei enorm vielen Männern beobachtet werden. Seitlich am Kopf bleiben aber selbst bei fast komplett von Glatze betroffenen Männern immer Haare übrig. Genau da setzt die alternative Haarausfall-Behandlung an: Haartransplantation. Androgenetischer Haarausfall wird umgangen indem Haarfollikel mit beinahe unendlicher Lebensdauer an Stellen versetzt werden an denen die angestammten Haare ihr Programm zum Ausfall unaufhaltsam abspielen. Die neu "angesiedelten" Haare "kümmert" das aber wenig. Sie verfolgen ihr eigenes im Erbgut festgesetztes Programm, nur an anderer Stelle.

Beim heutigen Stand der Haarchirurgie ist solch eine Haartransplantation in den meisten Fällen temporären und von Nebenwirkungen begleiteten Haarausfall-Behandlungen vorzuziehen. Liegt androgenetischer Haarausfall vor? Jeder Mensch verliert täglich Haare. Erkundigen Sie sich nach der passenden Behandlung.

Theodor Schuhmacher

Wirksame Mittel gegen Haarausfall