Silikonimplantate zur Brustvergrößerung
Silikonimplantate zur Brustvergrößerung sind derzeit die am häufigsten benutzte Methode. Hierbei wird grundsätzlich danach unterschieden, ob das Silikonimplantat hinter dem Brustmuskel vor oder ihm eingesetzt werden kann. Den Silikonimplantat hinter den Brustmuskel einsetzten zu lassen, ist dabei das sicherste. Durch den Brustmuskel ist eine Gewebebedeckung vom Implantat gewährleistet.
Damit einer Verformung der Protese entgegen gewirkt werden kann, die meistens bei sehr schlanken Frauen auftreten könnte. Die Methode der Silikonimplantate zur Brustvergrößerung hinter dem Brustmuskel einfügen zu lassen. ist etwas aufwendiger der Vorbereitungen für die bevorstehende Operation. Hinzu ist die Wahrscheinlichkeit etwas mehr Schmerzen zu haben direkt nach der OP erhöht. Im Gegensatz zu den Kochsalzimplantaten bietet das Silikon eine viel größere Sicherheit und auch einen optimalen Tragekomfort.
Zu Begin der 90iger Jahre, wurden die sehr flüssigen Silikon-Gele durch die so genannten kohäsive Gele ersetzt. Im Gegensatz zu den alten Silikonimplantaten, ist heute das kohäsive Gel viel zähflüssiger und ein auslaufen des Implantats kann so gut wie ausgeschlossen werden. Die Silikonimplantate zur Brustvergrößerung können in der Regel bis zu 10 Jahre im Körper verbleiben. Danach muss das Silikonkissen wieder entfernt oder je nach Wunsch ersetzt werden.
Silikonimplantate zur Brustvergrößerung gibt es mittlerweile in den verschiedensten Größen und Materialien. Da das mit Silikon-Implantat auch durch ein Kochsalz-Implantat ersetzt werden kann, sollte sich die Patientin gut überlegen, was sie sich für die nächsten Jahre in die Brust einsetzen lässt, denn amerikanische Studien berichten über einen Zusammenhang zwischen Dauermüdigkeitserscheinungen und ausgetretenem Silikon. Kochsalzimplantate verursachen keine weiteren Komplikationen. Das Material wird einfach vom Körper aufgenommen und auf natürliche Weise abgebaut und ausgeschieden.
Gianfranco Murgia
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