Havaianas – die Geschichte des luftigen Schuhwerks
Kultsandale „Havaianas“ Inzwischen sind sie aus dem sommerlichen Stadtbild nicht mehr wegzudenken: Riemensandalen, in Brasilien vor allem bekannt unter dem Namen des wichtigsten Herstellers Havaianas.
Die Geschichte dieses luftigen Schuhwerks geht zurück bis in die Antike, schon den Römern waren die Vorläufer der heutigen Havaianas bekannt. In moderner Zeit kamen die Havaianas über den Umweg Asien wieder nach Westen, als sie von amerikanischen Soldaten aus diesem Teil der Welt mitgebracht wurden.
In den 60er Jahren begannen Brasilianer, denen dieses Kleidungsstück wie auf den Leib geschnitten ist, dann mit der Produktion eigener Badesandalen unter dem Namen Havaianas und damit begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Gut zwei Milliarde Paar konnte die Firma von Ihren Havaianas bisher absetzen.
Die Fans der Havaianas schätzen vor allem den Tragekomfort, der maßgeblich auf das verwendete Material zurückzuführen ist, nämlich Naturkautschuk. Dies ist sowohl bequemer, als auch haltbarer als die für vergleichbare Produkte verwendeten Plastikmischungen oder Schaumstoffe.
In Europa und speziell in Deutschland führten Badesandalen bis vor einigen Jahren eher ein Schattendasein. Sie waren zwar manchen aus dem Italien-Urlaub bekannt, zuhause getragen wurden sie jedoch höchstens von einigen Alt-Hippies. Erst in jüngerer Zeit entspannte sich das Verhältnis zu den Sandalen auch in Mitteleuropa, man findet nichts besonderes dabei, wenn diese nicht nur am Strand getragen werden, sondern auch im Betondschungel.
Andreas Baum
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