All-Inclusive Reisen. Alles drin, alles dran?
All-Inclusive Reisen gehören zu den wichtigen Bausteinen der Tourismusbranche. Dabei ist die Idee der All-Inclusive Reisen nicht ganz neu und schon etwas angestaubt. Die Grundidee entstammt den so genannten Club-Anlagen. Die ersten Club-Anlagen entstanden schon in den sechziger Jahren. Um 1970 erlebten Club-Anlagen wie die Robinson-Clubs einen gewissen Höhepunkt. Die Leute mochten das Club-Feeling. Man brauchte sich um nichts kümmern. Alles war im Reiseangebot mit drin. Im Prinzip konnte man seinen Urlaub in der Anlage verbringen und vermisste nichts.
All Inclusive Angebote knüpften an die Clubidee an. Der Begriff All-Inclusive kam wahrscheinlich mit der Entdeckung der Dominikanischen Republik als Reiseziel in Mode. Man bot damals den reisewilligen DomRep Besuchern Pakete an, die der Reisende mehr oder weniger auf sich zuschneiden konnte. Dabei konnte er schon von zu Hause aus festlegen, was alles im Leistungspaket enthalten sein sollte. Das bot damals eine gewisse Sicherheit in diesem noch neuen und etwas exotischen Reiseland. Genau genommen ist All-Inclusive aber nicht so genau abgrenzbar. Last-Minute Reisen können auch All-Inclusive Reisen sein. Auch Pauschalreisen können natürlich All-Inclusive Elemente enthalten. Dabei muss man als Reisekunde unbedingt folgende Punkte im Auge behalten:
- es gibt keine Mindeststandards für den Begriff All-Inclusive.
- All-Inclusive beinhaltet längst nicht mehr alles. Wer viel will, muss heute Ultra-All-Inclusive wählen.
- wie immer gilt: vor Buchung informieren und sich überlegen, was man genau will.
Weitere Infos finden sie bei Urlaub-Reise-Wegweiser - All Inclusive Reisen
Marcel Peteroff
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