Das Wetter auf La Palma
und die beste Zeit für Reisen nach La Palma
Auf der kleinen Kanarischen Insel La Palma herrschen ganzjährig angenehme Temperaturen, was die Insel als Urlaubsziel so beliebt macht. Im Winter sind auf Meereshöhe etwa 18 °C der Durchschnitt, im Sommer steigt das Thermometer nur selten auf über 27 – 30 °C. Einen Flug nach La Palma findet man vor allem im Winterhalbjahr bei der Air-Berlin und der Condor, dann locken vor allem den Deutschen die Sonne, das Meer und die Bergwelt zu der immergrünen Vulkaninsel.
Die Höhe: La Palma gehört zu den kleinen Inseln der Kanaren, ist aber relativ steil und hoch. Auf der Insel gibt es starke Höhenunterschiede, was dann auch zu deutlichen Temperaturunterschieden zwischen der Meereshöhe und den Bergen führt. Es gilt die grobe Faustregel, dass pro 100 Meter Höhenunterschied ein Grad Unterschied in der Temperatur spürbar wird. Die Auswahl der Urlaubsregion liegt in den geplanten Aktivitäten begründet. Wer also eher einen Wanderurlaub plant, sollte die höheren Regionen von La Palma in Erwägung ziehen. Ein Strandurlauber wird – natürlich – die flachen Gebiete am Meer bevorzugen. Wer zum Beispiel im Winter den Roque de los Muchachos besucht, kann durchaus in einen Schneesturm geraten. Dieser höchste Punkt der Insel ist das extreme Pendant zu den flachen Regionen von La Palma. Demzufolge ist es auch empfehlenswert, im Winter in höheren Regionen ein ländliches Ferienhaus auf La Palma zu suchen, das mit einer Heizung ausgestattet sind, was keineswegs selbstverständlich ist.
Die Himmelsrichtung: Der recht ständige Nordostpassat bestimmt das Wetter auf La Palma. Der Wind nimmt über dem Meer Feuchtigkeit auf und bringt sie in den Westen, wo sie langsam in Form stetig fallender kleiner Tröpfchen wieder abgegeben wird. So ist La Palma zur wasserreichsten und damit auch grünsten Insel der Kanaren geworden. Allgemein gilt die Westseite der Insel als sonnenreicher. In der Hauptstadt Santa Cruz herrschen im Winter etwa 20 °C, im Sommer rund 28 °C im Durchschnitt.
Eine Besonderheit: Es ist praktisch nie sehr unangenehm heiß, außer wenn Saharawinde aufkommen. Der so genannte Calima bringt heiße, trockene Luft und den Staub der Sahara mit. Die Temperaturen steigen auf über 40 °C an. In den höheren Regionen wird es sogar noch heißer. Die Luft kühlt sich auch in der Nacht nur wenig ab und es liegt ein ständiger feiner Staub in der Luft. Diese besondere Wettererscheinung dauert in der Regel etwa drei oder vier Tage.
Eike Möllenhoff
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