Kroatien – Die Insel Hvar
In den vergangenen Jahren ist Kroatien als Reiseziel immer beliebter geworden. Das Land mit den Grenzen zu Ungarn und Slowenien im Norden, zu Serbien und Bosnien und Herzegowina im Süden, zu Montenegro im Osten, bietet viele Möglichkeiten zur Erholung. Und auch für das Land selber ist der Tourismus überaus wichtig: Er macht ein Fünftel des Bruttoinlandsproduktes von Kroatien aus.
Mit dem Zerfall des früheren Jugoslawien wurde auch Dalmatien Teil der nun eigenständigen Republik Kroatien. Der Name dieses Gebietes ist bereits seit dem 1. Jahrhundert bekannt. Das heutige Dalamatien hat allerdings andere, enger gesetzte Grenzen. Die Region liegt im Süden von Kroatien und grenzt dort an die Adria.
Eine der Adria-Inseln, die viertgrößte des Landes, das ist Hvar. Mit ihrem milden Mittelmeerklima und fast mehr als 2700 Sonnenstunden im Jahr bietet sie ein ideales Ziel für Feriengäste - egal ob für Sommerurlauber oder Wintergäste. Zwischen Palmen und Pienen finden sie Gelgenheit zum Entspannen. Die Insel Hvar in Kroatien ist auch für ihre Lavendel-Felder und für den Wein bekannt. Beides sorgt zusätzlich für eine besondere Atmosphäre und für die gute Erholung der Urlauber. Aus dem Lavendel stellen die Bewohner von Hvar Öl und Lavendelkissen her, die Kelterung des Weines ist ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig für die rund 11-tausend Menschen auf der Insel. Sie versorgen sich vorrangig selbst mit Landwirtschaft.
Wer zusätzlich zum reinen Badeurlaub auch Einblicke in die Kultur Kroatiens gewinnen will, hat dazu auf Hvar ebenfalls gute Gelegenheit. Die Insel ist zwar nur 67 km lang und 10 km breit, aber die Spuren der Vergangenheit sind hier auch heute noch gut sichtbar. So findet man auf Hvar Hügelgräber aus der Illyerzeit zu Beginn des 4. Jahrhunderts vor Christus. In den folgenden Jahrhunderten war die Insel immer mal wieder schwer umkämpft, so versuchten unter anderem Griechen und Römer die Vorherschaft über Hvar zu gewinnen.
Rudi Klingenberg
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