Etiketten im Büro


Ordnung ist das halbe Leben sagt man. Und eben dieses halbe Leben besteht zu einem Großteil aus Etiketten, denn genau sie sind dafür da, dem Chaos ein Ende zu bereiten. Deswegen findet man Etiketten im Alltag praktisch überall. Angefangen bei Warenauszeichnungen auf Produkten im Supermarkt, über CDs und DVDs im privaten sowie beruflichen Bereich, in Büros bis hin zu Aufklebern für jeden Zweck.

Dabei ist das Etikettieren keine Erfindung unserer Zeit. Das Wort stammt ehemals aus dem Französischen (etiquetter) und bedeutet soviel wie feststecken. Ursprünglich waren damit Zettel mit Informationen im Spanischen Hofzeremoniell gemeint. Später bezeichnete man Etikette aber auch als Umgangsform oder Anstand.

Doch heutzutage verbindet man mit dem Wort Etikett eher kleine Zettelchen, die überall angebracht werden können und Ordnung schaffen sollen. Im Büro zum Beispiel findet man Etiketten fast überall. Sie diesen als Informationsträger für Ordner, Formulare, Hüllen, Mappen und vieles mehr und sollen Ordnung ins Chaos bringen. Da handgeschriebene Zettel meist den Eindruck von Unordnung mit sich bringen, werden gut leserliche und professionell wirkende Zettel benutzt, um sämtliche Dinge im Büro zu ordnen. Mittlerweile finden CDs und DVDs vermehrt Verwendung in Büros. Um diese Datenträger, die häufig zur Archivierung von Dokumenten (oder Ähnlichem) verwendet werden, eindeutig zu beschriften, werden so genannte Labels aufgeklebt.

Aber auch im Alltag sind Etiketten in jeder Form unabdingbar. Im Supermarkt begegnen sie uns auf jedem Produkt, in jedem Regal und auf jeder Verpackung. Sie geben Hinweise über Inhaltsstoffe, Mindesthaltbarkeitsdaten, Hersteller und mehr.

Das Etikett an sich wird mit Hilfe der Etikettierung aufgebracht. Dabei gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen. Bei den meisten Etiketten wird mit Leim gearbeitet. Das bedeutet, dass der Leim das Etikett mit dem Untergrund verbindet. Es gibt Kaltleim- oder Heißleimverfahren, selbstklebende Etiketten oder Roll-Fed-Etiketten. Letztere werden häufig bei Plastikflaschen verwendet. Dabei wird ein Etikett, das um die Flasche gelegt wird, zerschnitten. Anschließend wird ein Leim auf die Flasche aufgetragen, der die Schnittstelle des Etiketts verklebt. Somit hält das Etikett auf der Flasche.

Etiketten sind ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel in unserer Zeit. Dabei kann man auch erwähnen, dass Etiketten wieder löslich sind. Das heißt, sie können von Ordnern, Mappen, Heftern und ähnlichem wieder gelöst werden und leisten somit einen kleinen Teil für den Umweltschutz, denn nach dem Entfernen eines Etiketts kann zum Beispiel ein Ordner mit neuem Inhalt wieder sauber und professionell beschriftet werden.

Denis Melloni
denis.melloni [ at ] gmail [ dot ] com

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