Haustier gesucht – Tiere im Tierheim


Für Menschen die Tieren helfen wollen, ist der erste Schritt der Besuch im Tierheim. Hunde und Katen gibt es in den meisten Tierheimen zu genüge. Was viele nicht wissen, ist das häufig auch Kleintiere wie Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen oder gar Reptilien warten. Manche Tierheime oder Tierschutzvereine beherbergen auch Großtiere wie Pferde, Esel, Schweine und andere Arten. Anders wie bei den Hunden und Katzen bekommen diese Tiere meist wenig Besucher.

Dank dem Internet gibt es die Möglichkeit sich nicht nur auf das örtliche Tierheim zu beschränken, sondern etwas weiter Ausschau zu halten. Viele Tierheime vermitteln Deutschlandweit, vor allem wenn es sich um Langinsassen handelt. Hinzu kommt, dass durch die gute Vernetzung viele Tierheime nun auch den ausländischen Tieren helfen können. So kommt es nun häufig vor, dass der Traumhund oder die Traumkatze, reisen von mehrerer hundert Kilometern auf sich nehmen, um zu den Familien zu kommen.

Wie läuft eine anständige Vermittlung ab?

Die Vorkontrolle
Nachdem man mit dem Tierheim Kontakt aufgenommen und sich zu genüge über das Tier informiert hat, folgt eine Vorkontrolle. Dies ist ein Besuch im zukünftigem Umfeld, also meist das Haus in dem man lebt. Je nach Tier, Tierart und Tierheimleitung müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden, diese man aber im Vorfeld erfragen kann. Ist ein Zaun wünschenswert? Ist Hundehaltung im Mietvertrag erlaubt?

Die Schutzgebühr und der Abgabevertrag
Beide dienen dazu ein Tier zu schützen. Die Schutzgebühr dient dazu, um einerseits das Tier vor einem profitablen Weiterverkauf zu schützen, andererseits um den Wert des Tieres zu steigern. Ein geschenktes Tier ist schneller angeschafft, und bei Problem auch schneller wieder abgeschoben. Es hat ja nichts gekostet. Natürlich auch, um die Ausgaben eines Tierheims ein wenig zu decken. Tierheime haben große Ausgaben. Angefangen beim allgemeinem Bedarf (Hundefutter, Decken, Spielzeug, Angestellte…) über die Tierarztkosten (Impfen, Chip, Kastration, ärztliche Behandlung…). Natürlich soll sich die Schutzgebühr im Rahmen halten.

    Durchschnittswerte:
  • Hunde: 150-300 Euro
  • Katzen: 50-150 Euro
  • Kleintiere und Nager: 5-50 Euro

Tierheime bzw. Tierschutzvereine und private Institutionen, die Tiere unbehandelt gegen hohe Schutzgebühr vermitteln, sind mit Vorsicht zu behandeln. Sehen sie sich also in Ruhe die Institution an.

    Im Abgabevertrag, stehen Klausen wie beispielsweise:
  • mit dem Tier darf nicht gezüchtet werden
  • das Tier muss artgerecht gehalten werden
  • das Tier darf nicht weitergegeben werden

Regeln also, die jedem Tierlieben Menschen einleuchten sollten.

Die Nachkontrolle
Ähnlich wie die Vorkontrolle kommt eine Mitarbeiter des Tierheims, um zu sehen, ob es dem Tier gut geht.

Alex Walkowiak
info [ at ] abc-tierschutz [ dot ] de

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