Kartenlegen nach Mademoiselle Lenormand
Immer mehr Kartenleger und Kartenlegerinnen arbeiten inzwischen mit dem berühmten Kartendeck nach Mademoiselle Lenormand. Die Lenormandkarten haben besonders ansprechende und einprägsame Motive und unterscheiden sich von den Tarotkarten besonders durch die Tatsache, dass Sie in der Regel eher ereignisorientiert gedeutet werden. Der Kartenleger bzw. die Kartenlegerin konzentriert sich dabei auf das wesentliche und die Lenormandkarten wirken dabei unterstützend, um bestimmte Ereignisse zu bestimmten Zeitabschnitten deuten zu können. Mademoiselle Marie Anne Adelaide Lenormand wurde 1772 in Frankreich geboren und der Legende nach soll sie durch ihre Kartendeutungen Klosterinsassen vor dem Tod bewahrt haben. Nachdem sie selbst dem Klosterleben abgeschworen hatte, verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt mit dem Kartenlegen. Zu Ansehen und Weltruhm kam Mademoiselle Lenormand vor allem durch die Tatsache, dass Sie die Gattin Napoleons beriet, nämlich Josephine de Beauharnais.
Von den ihr entwickelten Wahrsagekarten wurden inzwischen zahlreiche Variationen angefertigt. Die heutzutage auf dem Markt zu findenden Kartendeckdecks der Lenormand-Karten haben 36 Karten und sind vor allem für diejenigen interessant, die mehr über ihr Leben und ihr Schicksal beim Kartenlegen erfahren wollen. Inzwischen gibt es viele verschiedene Legemuster und Legesysteme, nach denen die Karten befragt werden. Das bekannteste Legemuster ist wohl die so genannte "Große Tafel", wobei alle 36 Karten im Spiel sind. Eine weitere Möglichkeit ist die Legung "Der Kurze Weg". In Ergänzung zur "Großen Tafel" lassen sich hier bestimmte Themen im Detail weiter deuten. Im herkömmlichen Tarot gibt es eine bekannte Legung, die als "Keltisches Kreuz" bezeichnet wird. Diese Legung kommt auch bei den Lenormand-Karten zur Anwendung. Durch das "Keltische Kreuz" ist ein ganz gezieltes Hinterfragen der Aussagen möglich.
Eleonora Böseler Düdder
info [ at ] esoterische-lebensberatung [ dot ] com
