Alle Jahre wieder Need-4-Speed-Fieber
Gas geben haben, Spaß haben. Nach NFS Most Wanted, sind auch wieder Nachtfahrten an der Tagesordnung. Neu ist der Kooperations-Modus hinzugekommen, bei dem man die virtuellen Mitstreiter und Rennteampartner über ihr Fahrverhalten instruieren kann – eine gelungene Spielbereicherung.
Als neuer Fahrer in der Stadt, der sich behaupten muss, geht es diesmal nach Palmont City. Diese ist wie gewohnt, in diverse Bezirke aufgeteilt, die von unterschiedlichen Raser-Teams dominiert werden und Stück für Stück unter eigene Kontrolle gebracht werden müssen. Also stellt man erst einmal ein eigenes Team zusammen und wählt sich seinen Boliden aus drei unterschiedlichen Kategorien aus, der für den neuen Karrierestart von Nöten ist. Doch Vorsicht! Jede Kategorie, darunter: Muscle, Tuner und Exot, ist für eine Überraschung gut.
Im Laufe der Zeit kommen immer neue Raser ins Team, die man geschickt für seine Ziele einsetzen kann. Neben flotten Sprüchen haben die auch noch jede Menge nützlicher Funktionen auf Radlager: Man kann sie als Blocker losjagen, um andere Fahrer von der Straße zu drängen, die Polizei abzuschirmen oder auch als Scouts für unbekannte Gebiete einzusetzen, um Abkürzungen etc. zu finden.
Die Idee mit den steuerbaren Crew-Mitgliedern ist zwar eine gelungene Innovation für das Genre, trotzdem stellen sich langsam aber sicher Abnutzungserscheinungen der Need for Speed Arcade Racer Serie ein. Aber man kann das Rad ja auch nicht neu erfinden und insgesamt gesehen, hat man immer noch eine Menge Rennspaß an Need for Speed Carbon. Und wenn es gar nicht anders geht, dann benutzt man eben ein paar Cheats.
Kai Datana
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