S.T.A.L.K.E.R.


Stalker ist ein Rollenspiel, in dem der Spieler versuchen muss, als Dieb illegal Gegenstände aus der "Zone" zu beschaffen, und dabei gegen verstrahlte Tiere und andere Plünderer zu kämpfen hat.

Der Spieler wird in die Umgebung von Tschernobyl versetzt, 20 Jahre nach der katastrophalen Explosion im Atomkraftwerk, die die gesamte Natur verstrahlt hat. Zu diesem Zeitpunkt wird beobachtet, wie die Region um das Atomkraftwerk in einem strahlenden, weißen Licht erscheint. Die Gründe dafür können nicht geklärt werden, doch es können weiterhin Energiewerte beobachtet werden, die vom Kraftwerk ausgehen und stetig zunehmen. Diese Energien, die vom Atomkraftwerk ausgehen, gehen durch jegliche Gegenstände hindurch und nicht einmal Schutzanzüge können ihre tödliche Wirkung abmildern. Erst weitere sechs Jahre später wird die Region erstmals von Neugierigen erkundet, die damit gegen weitreichende Verbote zum Betreten der Region, die in Anlehnung an den Begriff Sperrzone als "Zone" bekannt ist, verstoßen.

Unter diesen Neugierigen befindet sich auch der Spieler selbst, der in die Rolle eines so genannten "S.T.A.L.K.E.R." schlüpft und, gemeinsam mit anderen, in die "Zone" eindringt und versucht, verstrahlte Gegenstände aus dem Gebiet zu schaffen. Auf dem Schwarzmarkt bringen diese hohe Preise und so ist auch die Gefahr, selbst verstrahlt und getötet zu werden, nicht zu hoch, um sich dennoch in die Sperrzone zu begeben und gegen die geltenden Gesetze zu verstoßen.

Während die Stalker versuchen, die verstrahlten Artefakte an sich zu bringen, werden sie von der ukrainischen Polizei und vom Militär verfolgt, die zu verhindern zu versuchen, dass irgendetwas aus der Gebiet um das Atomkraftwerk entwendet wird. Gleichzeitig finden sich jedoch auch mutierte Tiere in der Sperrzone, die die S.T.A.L.K.E.R. angreifen, so dass der Spieler nicht nur versuchen muss, das Militär abzuhängen, sondern auch, die wilden, angreifenden Tiere zu besiegen. Und natürlich ist der Kampfgeist unter den S.T.A.L.K.E.R. ebenfalls groß. Jeder S.T.A.L.K.E.R. versucht schließlich, die wertvollsten Gegenstände zuerst an sich zu bringen, so dass für den Spieler ein Wettlauf gegen die anderen S.T.A.L.K.E.R. und gegen die Zeit beginnt.

Bei der Erkundung der verstrahlten Umgebung des Kraftwerkes von Tschernobyl gerät der Spieler immer weiter in die Geschichte hinein und kommt dem Geheimnis der Region und der mysteriösen Energieschwankungen auf die Spur.

Um jedoch in der Geschichte weiter kommen zu können, ist es wichtig, dass der Spieler immer wieder Artefakte an sich bringt und verkauft, so dass er seine Ausrüstung aufwerten kann. Mit verbesserten Waffen kann auch der Kampf gegen größere Kreaturen aufgenommen werden.

Aufgrund der sehr realistischen Art der Simulation und der Geschichte hat S.T.A.L.K.E.R. keine Jugendfreigabe.

Kai Datana
kaidatana [ at ] gmail [ dot ] com

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