Sudoku – Neuer Trend beim Rätseln
Unter Knobelfreunden erfreut sich das Zahlenrätsel Sudoku wachsender Beliebtheit. Das japanische Wort Sudoku ist dabei eigentlich eine Abkürzung für Suji wa dokushin ni kagiru. Übersetzt man dies wörtlich bedeutet es "Zahlen als Einzel beschränken".
Das Sudoku Rätsel besteht aus einem Gittersystem, das in 3 mal 3 Blöcke unterteilt wird. Die Blöcke wieder rum können in weitere 3 mal 3 Felder eingeteilt werden. Daraus ergeben sich also 9 Reihen und 9 Spalten, die insgesamt 81 Felder entstehen lassen. In einigen dieser Felder sind Zahlen von 1 bis 9 vorgetragen. Alle weiteren Felder müssen ebenso mit Zahlen von 1 bis 9 ausgefüllt werden. Doch gibt es genaue Anweisungen, wie die freien Felder auszufüllen sind. In den jeweils 9 Spalten, Zeilen und Blöcken darf jede Zahl von 1 bis 9 nur einmal vorkommen. Eine erweiterte und noch kompliziertere Variante dieses Spiels ist das so genannte X-Sudoku. Hierbei müssen auch die beiden Diagonalen des Spielfeldes beachtet werden und dürfen die vorgegebenen Zahlen nur jeweils einmal enthalten. Außerdem gibt es erweiterte Versionen mit mehr Feldern und einer größeren vorgegebenen Zahlenspanne oder verkleinerte Versionen für Einsteiger.
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Sudoku-Rätsel anzupacken. Nicht besonders empfehlenswert ist es jedoch einfach zu raten. Besser ist es, mit einem System zu versuchen das Rätsel zu lösen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise ein systematisches Abscannen der einzelnen Felder, in dem man sich die Zahlen hintereinander vornimmt und versucht das einzig mögliche Feld für die Zahl zu ermitteln. Neben dieser Methode gibt es zahlreiche andere, die die Lösung erleichtern sollen.
In der neueren Zeit erlebt Sudoku einen regelrechten Boom. Im März 2006 wurden sogar die ersten offiziellen Sudoku-Weltmeisterschaften ausgetragen. In Lucca in Italien zerbrachen sich 85 Teilnehmer aus nunmehr 22 Ländern den Kopf über die beliebten Rätsel. Obwohl Zahlen die Hauptrolle beim Sudoku spielen, braucht man keine großen Rechenkenntnisse. Vielleicht ist das ein Grund seiner Beliebtheit.
Andreas Roth
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