Der Handball und die Medien
Die EHF Champions League ist ein europäischer Handballwettbewerb. Unter dem Namen Europapokal der Landesmeister wurde sie seit dem Jahr 1957 (für Herren Mannschaften), bzw. seit 1961 (für Damen Mannschaften) ausgetragen. Seit der Saison 1993/1994 nun heißt dieser Handballwettbewerb auf europäischer Ebene EHF Champions League.
Insbesondere angeheizt durch den Gewinn der Handball Weltmeisterschaft im Jahr 2007 hat der Handball auch in Deutschland eine neuen Boom erfahren. Und das nicht nur im Bezug darauf dass die Vereine neue Mitglieder gewinnen konnten, auch die Medien haben sich dieser Sportart, die jahrelang als Nischensport nur einmal kurz in den Berichterstattungen erwähnt wurde, neu verschrieben.
Ähnlich wie bei Fußballspielen wird es wohl auch in Zukunft bei Handballspielen ablaufen, dass die Stars und Sternchen des Handballs direkt am Spielfeldrand interviewt werden. Nachdem diese Sportart Jahrzehnte lang ein Schattendasein führen musste, tritt sie jetzt „ins Licht“, dabei gibt es den Handball ja, so wie er heute gespielt wird noch nicht sehr lange. Seine Geburtsstunde liegt im Jahr 1917. 1921 fanden die ersten Meisterschaften statt. Immer dominiert dabei war Deutschland – eigentlich bis heute.
Zu Beginn gab es zwei Varianten von Handball. Zum einen den Hallenhandball, sowie den Feldhandball. Heute wird bei Turnieren jedoch nur noch der Hallenhandball praktiziert. Der Feldhandball konnte sich nicht durchsetzen. Im Jahr 1975 wurde die letzte Meisterschaft im Feldhandball durchgeführt. Dabei wurde Hallenhandball und auch Feldhandball von den Vereinen und Verbänden stets gleichwertig behandelt.
Als olympische Disziplin zugelassen ist diese Sportart seit den Olympischen Spielen im Jahr 1972. Seither gehört der Hallenhandball zum festen Bestandteil der Olympischen Sommerspiele. 1936 wurde das einzige und letzte Mal der Feldhandball als Olympische Disziplin ausgeführt.
Elke Lohre
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