Diabetes mellitus und Sport


Im Prinzip gilt sowohl für Diabetiker als auch für Nichtdiabetiker – „Wer rastet der rostet“. Sport steigert das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen und ist nebenbei eine gute Möglichkeit Stress abzubauen. Dies gilt sowohl für Nichtdiabetiker als auch für Diabetiker. Wenn Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind, sollten Sie sich im Vorfeld darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Sie mit körperlichen Aktivitäten Ihrem Körper tatsächlich etwas Gutes tun.

Im Prinzip gilt für Typ I und Typ II Diabetiker: Der Sport sollte als Bestandteil der Diabetes-Therapie gesehen werden, ohne dass der Spaß an der Bewegung verloren geht. Typ II Diabetiker können über ausreichende Bewegung sogar gezielt Einfluss auf ihre Erkrankung nehmen, weil Sport die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen erhöht.

Das bedeutet aber auch insbesondere für Typ I Diabetiker, dass sie sich im Vorfeld umfassend über ein krankheitsgerechtes Verhalten vor, während und nach der sportlichen Betätigung informieren und dahingehend geschult werden, dass sicheres Sporttreiben nur über Selbstkontrolle der Blut- und Harnzuckerwerte möglich ist. Sportliche Betätigung wirkt sich bei Typ I Diabetikern zwar nicht gezielt auf die Krankheit aus, minimiert aber das Risiko der Folgeerkrankungen.

Sport in der Gruppe ist zunächst besonders sinnvoll, weil die Diabetiker auf diese Weise lernen können andere in ihre sportlichen Aktivitäten einzubinden. Es gibt Sportarten, wie z. B. Joggen, die bestenfalls ausschließlich in Begleitung von Nichtdiabetikern durchgeführt werden sollten. In der Sportgruppe können die Erkrankten und die wichtigsten Bezugspersonen gemeinsam lernen, worauf es beim Sport zu achten gilt.

Maria Eilinghoff
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