Günstig Cross-Golfen
Seitdem in den letzten Jahren immer mehr öffentliche Golfplätze ihre Pforten öffneten, haben mittlerweile auch immer „Normalverdiener“ den Zugang zu diesem Sport gefunden. Daneben entwickelte sich jedoch in den vergangenen Jahren auch eine Variante des Golfsports, die sich großer Beliebtheit erfreut und besonders bei jüngeren Menschen einen gewissen Kultstatus genießt: das Cross-Golfen.
Hierzu benötigt der Spieler lediglich zwei Dinge: einen Schläger und Golfbälle, nach Möglichkeit viele Golfbälle. Die einzige Regel ist die, dass überall gespielt werden darf, nur nicht auf einem Golfplatz. Stattdessen wird irgendwo ein beliebiges Terrain und auf diesem ein bestimmtes Ziel festgelegt. Geschlagen wird abwechselnd und derjenige, der als erster einlocht, sprich das Ziel erreicht, gewinnt. Als Schauplätze hierfür werden meist verlassene Industriekomplexe, Baulandschaften, leer stehende Lagerhallen oder Kiesgruben genutzt. Häufig wird das Spielfeld auch kurzerhand in den innerstädtischen Bereich verlegt. In allen Fällen muss jedoch beachtet werden, dass keine Sach- und vor allem keine Personenschäden entstehen können.
Die häufig unübersichtlichen Schauplätze bringen allerdings meist auch einen hohen Ballverschleiß mit sich. Aus diesem Grunde sollte man hierfür nur gebrauchte Golfbälle verwenden, welche sich günstig über das Internet oder direkt bei Golfclubs oder Golfballsammlern beziehen lassen. Letztere bergen zum Beispiel auch auf Golfplätzen die Lakeballs, d.h. die Golfbälle, die in den Wasserhindernissen gelandet sind, bereiten diese auf und verkaufen diese wieder. Mit diesen Lakeballs lassen sich also auch einige gute Schnäppchen erzielen.
Vom Ballverschleiß abgesehen verspricht Cross-Golfen jedoch einen enorm hohen Spaßfaktor. Ein weiteres Plus ist die Bewegung an der frischen Luft. Und wenn man gebrauchte Golfbälle verwendet, wird der Spaß auch nicht so sehr durch den Blick ins Portemonnaie geschmälert.
Jens Kleinholz
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