Ohne Outdoor-Jacke nach Peru – ein Erfahrungsbericht
Über Silvester 2006/2007 war ich mit Freunden für einen Monat in Peru unterwegs. Als passionierte Wanderer und Kletterer hatten wir uns natürlich mehrere Touren durch die Bergwelt im Norden von Peru vorgenommen.
Doch leider war ich diesmal nicht so gut vorbereitet bzw. habe die Wetterlage völlig falsch eingeschätzt, denn ich hatte angesichts der warmen Temperaturen nicht die Notwendigkeit gesehen, meine allseits bewährte Outdoor Bekleidung mitzunehmen.
Unsere erste Tour in die Berge sollte 5 Tage dauern und zu meinem Bedauern, hörten wir von unserem Guide eine eher schlechte Wetterprognose. Doch zum Glück gibt es auch in Peru den ein oder anderen Trekking- und Outdoor-Shop. Dort habe ich mir gleich eine atmungsaktive, wind- und wasserdichte Regenjacke gekauft, die zudem besten Schutz vor Kälte und Wärme bot, was mir aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen empfohlen wurde.
Wie bereits von unserem Gide vorhergesagt, sollte sich das Wetter in den nächsten Tagen ändern und bereits zu Beginn unserer Tour fing es an zu Regnen, aber die Temperaturen blieben weiterhin mild. Dank der tollen Outdoorjacke bin ich beim Wandern aber nicht kollabiert, denn das atmungsaktive, temperaturregulierende Material hat mich trocken über den Berg gebacht. Die letzten beiden Tage dieser 5-tägigen Tour schien den ganzen Tag die Sonne, und da wir wieder auf dem Weg hinab ins Tal waren, stiegen die Temperaturen unaufhörlich. Ein T-Shirt und kurze Hosen reichten aus. Zum Glück ist Outdoor Bekleidung heutzutage trotz der hohen Funktionalität sehr leicht und kann im Rücksack gut verstaut werden.
Ein wirklich guter Rat für alle Peru-Reisenden, steckt eine funktionelle Regenjacke bzw. Outdoor Jacke ein. Ich habe aus der Erfahrung gelernt, dass es sehr wichtig ist, auch in warmen Regionen immer entsprechende Sportbekleidung einzustecken, denn es ist angenehmer und tut der Stimmung keinen Abbruch, wenn man trocken, wohl temperiert und sicher an sein Ziel kommt.
Franz Dehler
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