Oldie but Goldie
oder was haben Webkataloge mit SEO zu schaffen


Das Geheimnis um die Macht der Backlinks ist längst keines mehr, sondern mittlerweile eher Standardwissen eines jeden Webmasters oder Suchmaschinenoptimierers, der sein Handwerk versteht. Ohne sie ist nämlich ein noch so gut ausgeklügeltes SEO-Marketing nicht viel wert. Die klassischen Helferlein wie Meta-Tags, Titel oder die H1-Tags sind zwar nach wie vor notwendig, aber eben nicht hinreichend. Wer auf eine gute Position bei den Suchdiensten Wert legt, der kann keineswegs auf Links verzichten. Allerdings gilt hier wie so oft: Quantität ist nicht gleich Qualität.

Pure Linkpopularität hat ihren Stellenwert längst eingebüßt, nicht zuletzt deswegen, weil hierbei Manipulationsversuche nicht ausgeschlossen sind und somit der tatsächliche Beliebtheitsgrad einer Website verfälscht werden kann. Die Variante der Domainpopularität kommt schon der Sache zwar ein Stück näher, wenn sie auch an die Optimallösung noch nicht ganz heranreicht. Jetzt gilt es also: auf zur Jagd nach Backlinks, die von möglichst vielen unterschiedlichen Sites stammen sollten. Und nun kommen die Webkataloge ins Spiel, deren Entstehungsgeschichte auf die Anfänge des WWW zurückgeht, als die ersten Suchdienste auftauchten und solche Verzeichnisse mit anboten.

Für eine Erhöhung der Domainpopularität ist der Webkatalog Eintrag der eigenen Homepage quasi unerlässlich. Belohnt wird solch ein Eintrag mit einem guten Page-Rank, zumindest wenn es sich um Kataloge handelt, die auf der Höhe der Zeit stehen, wobei auf den Einsatz von Scripten zur Weiterleitung weitgehend verzichtet wird. Auf diese Weise wird die Website in der entsprechenden Kategorie, also passend zum Thema untergebracht, wobei gleichzeitig für die sog. Vererbung gesorgt wird. Alles in allem also sehr überlegenswert für Webmaster, die sich mit dem Phänomen Webkatalog nicht mehr oder noch nicht befasst haben.

Eine wohlüberlegte Vorgehensweise ist Voraussetzung für den späteren Erfolg. D.h. zum Beispiel, dass Sie sich wirklich für die Kategorie entscheiden, in die Ihre Site thematisch auch wirklich reinpasst, auch wenn Sie deswegen einen niedrigeren Page-Rank in Kauf nehmen müssen, als er in einer anderen Kategorie angeboten wird. Sonst könnte es nämlich leicht passieren, dass der zuständige Webmaster den Eintrag Ihrer Homepage verweigern wird, wenn er diese erst eigenhändig in die geeignete Kategorie platzieren muss. Außerdem ist so sichergestellt, dass aufgrund der Themenrelevanz der Link dann auch über entsprechende Qualität verfügt.

Was Sie unbedingt beachten sollten: Hände weg von jeglichen werbesprachlichen Formulierungen - gestalten Sie diese möglichst sachlich und präzise. Somit steigen auch die Chancen für die Aufnahme in den jeweiligen Webkatalog.

Enrico Wnendt
acell [ at ] gmx [ dot ] de

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