Alte Schallplatten und Kassetten auf CD brennen
Keine Frage: Die Digitalisierung der Musik hat so manchen Vorteil. Ganze Musiksammlungen passen auf einen Daumengroßen MP3-Player, der ohne weiteres überall mit hin genommen werden kann.
Problematischer wird es da schon bei Tonträgern der Vorgängergeneration, speziell Schallplatten. Viele Schallplatten verstauben im Schrank; entweder ist der Plattenspieler längst in Rente oder auch ein böser Bursche namens Bequemlichkeit hindert einen daran nach 20 Minuten von Knistern begleiteter Musik die Schallplatte umzudrehen. Kein Problem, sicher gibt’s die Schallplatte einfach nochmal im Elektromarkt als Nice-Price als CD. Doch weit gefehlt: Viele Alben, besonders von nicht allzu erfolgreichen Künstlern, sind selten im Handel zu bekommen, erst recht nicht als CD. Jetzt kommt ein weiterer Vorteil der modernen Technik ins Spiel: Schallplatten auf CD brennen! Technisch, mit der entsprechenden Ausrüstung, heutzutage kein Problem. Es kommt dennoch ein Wunsch auf: Wenn schon auf CD, dann doch bitte auch ohne Knistern, Knacken und Rauschen. Mit Spezialsoftware kann die aufgenommene Musik so weit bearbeitet werden das jegliche Störgeräusche komplett entfernt werden kann und so in der Qualität einer CD sehr nahe kommt. Ausschlaggebend für das Gelingen ist natürlich auch der Originaltonträger. Ist dieser früher auf wilden Partys einem amateurhaften, scratchwütigen DJ in die Hände gefallen, ist es schon ein schwieriges Unterfangen alle Störgeräusche komplett zu beseitigen.Besonders sinnvoll ist das Digitalisieren von Musikkassetten, da die Qualität der Bänder im Laufe der Jahre enorm an Qualität verlieren. Besonders bei privaten Aufnahmen (Kinder, eigenes Instrumentenspiel) lohnt sich eine Aufnahme auf CD um zumindest die aktuelle Qualität des Bandes dauerhaft erhalten zu können.
Steffen Horstmann
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