Die Messuhr – ein universelles Messgerät
Messuhren sind Universell einsetzbare Messgeräte. In keiner besseren Werkstatt dürfen solche Messwerkzeuge heutzutage fehlen.
Es gibt verschiedene Arten von Messuhren die auf ihre jeweiligen Einsatzbedingungen abgestimmt sind. Die Messuhren unterscheiden sich nach der Art ihres Fühlers, nach dem Messbereich und auch nach Ihrer Genauigkeit. Je genauer eine Messuhr ist, desto geringer ist ihr Messbereich.
Wo werden Messuhren überall eingesetzt? Man verwendet sie Beispielsweise um Maschinenschaubstöcke auszurichten, die Rundheit von Drehteilen zu bestimmen. Auch beim Außermittigen drehen finden Messuhren Anwendung um die Mittenverschiebung zu bestimmen. Doch nicht nur um Werkstücke und Maschinenteile auszurichten werden Messuhren verwendet. Mit Messuhren werden genau so Werkstücke gemessen. Sie eigenen sich sehr gut um die Parallelität von Werkstücken zu bestimmen oder um die exakten Tiefen von Bohrungen ermitteln zu können. Dem Anwendungsfeld von Messuhren sind somit kaum Grenzen gesetzt, solange man sich im Messbereich der jeweiligen Messuhr befindet.
Wie funktioniert eine Messuhr, wie ist diese aufgebaut? An dem Fühlhebel der Messuhr ist eine Zahnstange angebracht. Diese Zahnstange treibt ein Zahnradgetriebe mit der Übersetzung 100:1 an. Die Übersetzung des Getriebes bewirkt dass der kurze Messweg in einen langen „Anzeigeweg“ umgewandelt wird. Außerdem wird eine translatorische Bewegung (Messtaster) in eine rotatorische Bewegung (Zeiger) umgewandelt. Durch die Übersetzung zum Längeren Weg den der Zeiger zurücklegt, lässt sich die Messuhr genau ablesen.
Mohamed Amin
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