Handys – Entwicklung der Handy-Digitalkamera


Das Handy ist mittlerweile ein kleines Hightechwunder. Spiele spielen, SMS verschicken, Notizen eingeben und Fotos aufnehmen ist eines der wichtigsten Funktionen. Doch auch immer mehr Nutzer gebrauchen ihr Handy als Webcam oder Fotoapparat. 1999 kam das erste Digitalkamerahandy in Japan auf den Markt. Das Camesse von Toshiba verfügte über eine kleine Kameraauflösung die leider nur bei gutem Tageslicht ansprechende Fotos realisieren konnte. Dafür war in dem Camesse eine direkte Grafiksoftware integriert, womit die Bilder anschließend direkt bearbeitet werden konnten. Kleine Fehler, lustige Icons etc. konnten auf die geschossenen Fotos platziert werden. Das Handy selbst lief mit dem Betriebssystem GEO-SC und war vom Lieferumfang recht großzügig bestückt.

Anfang 2002 begannen immer mehr Hersteller ihre Handys mit Digitalkameras auszurüsten. Meist wurde die Linse auf der Rückseite platziert und von einem Kunststoffschutz umgeben um Staub und Schmutz zu vermeiden. Doch auch die Bildqualität war noch nicht sonderlich gut. Erst 2004 als modernere Handys auf dem Markt kamen, begann sich auch die Bildauflösung zu verbessern. Das GX30 von der Firma Sharp war eines der ersten 1 Megapixel Handys. Einige Zeit später gefolgt von dem Siemens S65 das immerhin schon 1,3 Megapixel integriert hatte. Mittlerweile ist der Kameraboom sich an die Spitze zu kämpfen. In Japan wurden die ersten 5 Megapixelhandys gesichtet. Ob und wann diese auf dem Markt kommen ist noch nicht bekannt. Wer sich ein Handy im Handyshop kaufen will, sollte sich vorher genau die Spezifikationen angucken und erst dann zugreifen.

Marcel Winter
Mwinter [ at ] skorbmedia [ dot ] de

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