Industriesauger – Wie alles begann
Die Geschichte der Industriesauger fand ihre Anfänge nach dem 2. Weltkrieg. Bis zum Ende der 1950er Jahre war Deutschland hinter den USA bis auf Platz der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt vorgerückt, wofür es aber auch notwendig war entsprechende politische Weichen zu stellen. Als die Wirtschaftswunderzeit, die so ab 1955 einsetzte, begonnen hatte, begann aufgrund des vermehrten Einsetzens einer industriellen Fertigung die Wirtschaft nach Saugern für den Einsatz in Werkstätten und Büroräumen nachzufragen. Die Hersteller reagierten und auf diese Nachfrage hin wurden die ersten Industriesauger entwickelt.
Nachdem sich diese Geräte bei der Reinigung von Werkstätten und Büroräumen bewährt hatten, wurden Industriesauger mit der zunehmenden Entwicklung der Fertigung, wo es immer mehr Produktionshallen gab, auch für die Reinigung von ganzen Fertigungsanlagen, Schleifmaschinen und Stanzmaschinen eingesetzt. Damit wurde das Einsatzgebiet dieser Geräte erheblich ausgeweitet. Mit den heutigen Industriestaubsauger lassen sich noch vielfältige Aufgabenbereiche abdecken, die früher mit der Hand erledigt werden mussten.
Mühelos aufgesaugt werden können mit einem derartigen Gerät, von dem es sowohl fest an einem Platz installierte Modelle gibt, als auch mobile Geräte, neben Staub zum Beispiel auch Metallspäne, Plastikspäne oder aber Holzspäne. Aufgrund ihrer speziellen Konstruktion sind Industriesauger auch für einen Einbau auf engstem Raum, also zum Beispiel dicht neben einer Maschine, für die eine entsprechende Absaugung notwendig ist, geeignet.
Neben reinen Trockensaugern gibt es dabei auch noch Kombinationen aus Nass- und Trockensaugern. Insbesondere Stein- und Feinstäube lassen sich damit gut aufsaugen. Zu den wichtigsten Kriterien bei einer Kaufentscheidung sollte bei einem derartigen Gerät neben der Saugkraft auch eine einfache Bedienbarkeit zählen. Industriesauger haben in der Regel eine lange Lebensdauer und sind nicht kostenintensiv.
Elke Lohre
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