Lasershow: Licht und Farbe
Bei einer Lasershow denkt jeder zunächst an eine Discothek, in der bei rockiger Musik eine Lichtshow gezeigt wird. Mit vielen verschiedenen Farben zucken Lichtstrahlen im Takt der Musik durch die Discothek. Diese Lasershows werden aber auch zum Beispiel für Werbezwecke große Unternehmen genutzt. An den Gebäudenfassaden werden mit Hilfe von Showlaseranlagen riesige Bilder mit Licht gezeichnet. Was jedoch bedeutet Laser? Wörtlich übersetzt heißt Laser: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Zu Deutsch: Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlen.
Um Lasershows machen zu können, benötigt man eine Showlaseranlage. Dieses Gerät bündelt den Lichtstrahl so, das von einer Lichtquelle nur eine Farbe zu sehen. Schauen wir in eine Glühleuchte sehen wir nur weißes Licht. Die Glühleuchte sendet ihr Licht gleichmäßig in den Räumen aus. Die Showlaseranlage jedoch unterteilt quasi die gesamte Lichtquelle in einzelnen Farbschichten. Sie bündelt einzelne Lichtstrahlen und kann somit verschiedene Farben anzeigen. Einzeln Lichtstrahlen in einer Farbe. Somit kann die Showlaseranlage einzelne farbige Lichtstrahlen mit Hilfe eines Projektors in den Raum oder an Fassaden geben.
Um eine Lasershow mit dieser Anlage zu machen, wird für das Gerät ein Lasercontroller benötigt. Der Lasercontroller ist ein computergesteuertes System aus einer komplexen Software und einer leistungsfähigen Hardware. Die Hardware für den Lasercontroller ist ein eigener dafür entwickelter Rechner.
Den Showlaser selbst gibt es bereits an ca. 149 Euro zu kaufen. Dieser ist aber nur für den privaten Gebrauch geeignet. Mittlerweile gibt es auch Moving Heads, die eine Lasershow vereinfachen. Der Moving Head ist ein frei beweglicher Multifunktionsscheinwerfer, der mit Hilfe von Computerprogrammen das gebündelte Licht abgeben kann. Er wird fest an der Wand oder Decke montiert und kann, wie schon erwähnt mit Hilfe eines computergesteuerten Systemes eine Lasershow hinlegen, ohne das dafür die große Showlaseranlage benötigt wird.
Michael Stöckler
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