Gütervolumen steigt an


Das Gütervolumen im nationalen und internationalen Kraftverkehr steigt in den letzten Jahren rasend schnell an. Täglich bewegen sich mehrere tausend Tonnen auf Deutschlands Strassen und Schienen. Auch im Export und Import mischt Deutschland kräftig mit. Dies schafft unter anderem neue Arbeitsplätze in den diversen Speditionen, Fuhrunternehmen und Einfuhr, bzw. Ausfuhrstellen wie dem deutschen Zoll.

Deutschland lag auch in diesem Jahr als Exportnation ganz oben in der Statistik, was sich in den nächsten Jahren wohl kaum ändern wird. Da fällt es den diversen Reedereien, Airlines und Fuhrunternehmen schwer mitzuhalten. Es werde immer größere Transportmittel benötigt, die Investitionsbereitschaft ist hingegen in der heutigen Zeit eher gering.

Grosse Hoffnung setzt man in den neuen Airbus, von dem zum Beispiel die deutsche Lufthansa diverse Exemplare bestellt hat. Dieser neue Transportriese erlaubt sowohl eine Menge Passagiere, als auch Unmengen von Fracht an Bord. Auch in der Seeschifffahrt scheint die Zeit zu rasen: Konnte das größte Containerschiff der Welt noch vor drei Jahren maximal 11.000 20' Container transportieren, so ist dies längst zum Standart geworden.

Auch deutsche Investoren und die Regierung reagieren auf die neue Entwicklung: In Wilhelmshaven baut man an einem großen Überseehafen, der Hamburg und Bremerhaven als Knotenpunkt ablösen soll. Die bisherigen deutschen Überseehäfen sind längst am Limit angelangt und es gibt hier einen regelrechten "Schiffsstau". Um Deutschland weiterhin einen Platz im internationalen Güterverkehr zu garantieren wird in Wilhelmshaven mit großem Eifer gearbeitet.

Die Konkurrenz ist groß - wird doch in Städten wie Dubai und Shanghai längst an noch größeren Häfen gearbeitet. Auch was die deutschen Flughäfen angeht werden in den nächsten Jahren Investitionen von Nöten sein. Bisher beschränken sich deutsche Knotenpunkte auf Frankfurt am Main und die bayrische Landeshauptstadt München, doch auch diese Flughäfen sind längst am Limit, so dass auch renommierte Luftfahrtgesellschaften nach Alternativen Ausschau halten.

In jedem Fall kann diese Entwicklung als sehr positiv angesehen werden, schafft sie doch Arbeitsplätze sowohl in der Industrie und im Handel, als auch in der Transportbranche. Und das ist es auch was Deutschland so dringend braucht - mehr Arbeitsplätze, mehr wirtschaftlichen Aufschwung.

Tobias Heine
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