Lebensversicherung
Die Lebensversicherung galten früher ursprünglich als die ideale Altersversorgung. Dies ist inzwischen gänzlich anders. Viele Deutsche, die Lebensversicherungen noch haben, lassen diese entweder beitragsfrei stellen oder kündigen sie.
Man geht etwa von 100.000 Lebensversicherung aus, die jeden Monat gekündigt werden. In der Regel lief dies früher so ab, dass man bei der Versicherungsgesellschaft gekündigt hat, und diese Alternativen angeboten hat, wie die Beitragsfreistellung oder eine Stundung. Brauchte man unbedingt das Geld aus der Lebensversicherung gab es von der Versicherung den Rückkaufswert. Oft war dies nicht mal soviel wie man Monat für Monat eingezahlt hat.
Diesen Umstand machen sich inzwischen einige Firmen zunutze und sind damit sehr erfolgreich. Unter dem Begriff die Lebensversicherung verkaufen gibt es Firmen, die im Prinzip dass gleiche anbieten, wie die Versicherungsgesellschaft. Den wohl entscheidenden Vorteil bei diesen Firmen ist der, dass in der Regel mehr Geld an den Kunden ausbezahlt wird, wie bei den Versicherungen.
Die Unterschiede liegen meist zwischen 2 Prozent und 15 Prozent. Diese 15 Prozent mehr gibt es selten und ist nur dann möglich, wenn die Lebensversicherung noch keine 12 Jahre läuft und somit kapitalertragsteuerpflichtig ist. Bei einem Verkauf fällt keine Steuer an, da die Lebensversicherung ja weitergeführt wird.
Wer nun denkt, dass dies super ist und er auch seine Lebensversicherung verkaufen will, sollte erstmal vorsichtig sein, denn es werden ganz sicher nicht alle Lebensversicherungen aufgekauft. Ob es der Rückkaufswert ist oder die restliche Laufzeit oder gar die Versicherungsgesellschaft, es gibt genug Gründe für den Zweitmarkt eine Lebensversicherung abzulehnen.
Grundsätzlich lehnen die Firmen den Ankauf von Fondsgebundenen Lebensversicherungen und Direktversicherungen ab, wobei es inzwischen einige wenige gibt, die auch Fondsgebundene Lebensversicherungen aufkaufen, zumindest nach ihren eigenen Angaben.
Uwe Ulrich
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