Riester Rentenversicherung
Das Gespenst der "Versorgungslücke" macht die Runde. Um im Alter trotz sinkender Renten über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen, ist neben der staatlichen Rentenversicherung eine private Absicherung von Nöten.
Diese sogenannte Riester Rente wird von Seiten des Staates in Form von Zulagen und Steuererleichterungen bezuschusst, wenn sie gewissen Ansprüchen genügt. D.h. alle Menschen, in erster Linie Arbeitnehmer die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, gehören dieser Zielgruppe an.
Die Produkte der Versicherungswirtschaft müssen vorrangig folgenden Kriterien genügen, um staatlich gefördert zu werden: die Versicherung darf erst ab dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden; die Leistungen müssen lebenslang erfolgen; zumindest eine Auszahlung der eingezahlten Beiträge muss garantiert sein; eine Offenlegung aller entstehenden Kosten durch den Versicherungsträger; die Leistungen dürfen nicht pfändbar sein; ein Aussetzen des Vertrages soll möglich sein und Kündigung und Übertragung in ein anderes gefördertes Programm müssen dem Versicherungsnehmer offen stehen.
Damit sind auch gleichzeitig der wichtigsten Vorteile einer Riester Rentenversicherung benannt, denn die eingezahlten Beiträge, inklusive der staatlichen Förderung bleiben auch dann erhalten, wenn durch einen kurzfristigen finanziellen Engpass, die Zahlungen ausgesetzt werden. Im Zuge von Arbeitslosigkeit oder Verschuldung bleibt diese Absicherung erhalten, weil sie nicht gepfändet werden darf.
Die staatliche Zulagenförderung selbst, hängt von der Höhe der eingezahlten Beiträge ab.
Produkte die diesen Anforderungen genügen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, dennoch gibt es Unterschiede, so dass es sich immer lohnt, einen vergleich der Riester Rentenversicherungen durchzuführen.
Katrin Jüllich
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