Gesunder Schmuck mit Magnetfeldern
Schmuckstücke, die durch die Verwendung von Magneten ein eigenes Magnetfeld aufweisen, sind schon seit der Antike bekannt. Bereits Cleopatra, die als wunderschöne Königin der Ägypter galt, hat den – nach seinem besonderen Material benannten – Magnetschmuck aufgehabt, wenn sie zu Bett ging. Die Wirkung der Magnetfelder auf den Körper war vielleicht damals noch nicht physikalisch genau analysiert, aber anscheinend wusste man bereits von der wohltuenden Wirkung, die der Magnetschmuck auf den Träger ausübt – eine besondere optische Wirkung hat das Material nicht, weshalb magnetische Schmuckstücke auch nicht auffallender sind, als anderer Schmuck auch.
Dem Designer sind auch hier kaum Grenzen gesetzt, denn er kann sowohl mit Eisen als auch mit Titan als Werkstoff arbeiten. Im Prinzip könnten alle ferromagnetischen Materialien genutzt werden, da diese die Magnetwirkung beibehalten. Sobald der Werkstoff einmal magnetisiert wurde, erhält er das Magnetfeld bei und baut dies erst sehr langsam wieder ab. Die Geschwindigkeit, mit der die Feldstärke des magnetisierten Schmucks nachlässt ist unter anderem auch abhängig vom Metall, aus dem die magnetischen Teile des Schmucks bestehen.
Jens Kleinholz
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