Schleichwerbung
Schleichwerbung ist im Bereich des Marketings immer noch eine unerlaubte und somit auch illegale Variante der Werbung. Dabei verwendet man Produkte oder etwa Firmennamen in anderen Massenmedien, ohne dass diese auf die Zuschauer bewusst wirken soll. Die Umsetzung der Schleichwerbung ist recht einfach, doch umso fataler sind die Folgen.
Am häufigsten trifft man Schleichwerbung in Kinofilmen und im Fernsehen an. Aber auch Redakteure verwenden in Zeitungsberichten unerlaubt verdeckte Schleichwerbung. Doch die Produktionsfirmen oder etwa der Redakteur betreiben diese Schleichwerbung nicht umsonst - sie erhalten dafür eine meist großzügige Zahlung. Umgangssprachlich nennt man solche Zahlungen in diesen Fällen Bestechungsgeld. Da die Schleichwerbung aber beim Publikum und in der Öffentlichkeit sehr verschrien ist, begründen Filnmproduktionsfirmen diese Aktion meistens damit, dass sie ohne dieses Bestechungsgeld die laufenden Produktionskosten nicht abdecken könnten und der Film somit keinerlei Chance hätte, in die Kinos zu kommen.
Da Schleichwerbung auf den unterschiedlichsten Wegen statt finden kann, unterteilt man diese nach ihrem Genre. So gibt es beispielsweise das Produkt Placement, Information Placement, Pressemitteilungen, Corporate Placement, Service Placement, Country- und Landside Placement, sowie Idea- und Image Placement, Titelpatronat, Music Placement und Negatives Product Placement. Am bekanntesten ist das Produkt Placement. Diese Form findet man recht häufig bei Filmen.
Michael Janssen
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