Ist ein Tagesgeldkonto sinnvoller als ein Sparbuch?


Die Frage, wann ein Tagesgeldkonto sinnvoller ist als ein Sparbuch, ist schnell beantwortet. Immer! Das gute alte Sparbuch bietet seinem Besitzer keine Vorteile mehr. Mit einer nur dürftigen Verzinsung um 1,00% ist es nicht einmal in der Lage, die Inflationsrate auszugleichen. Somit erleidet der Sparer sogar Verluste und erzielt keine Rendite. Außerdem gibt es in den meisten Fällen eine Begrenzung des Geldbetrages der innerhalb eines Monats vom Sparbuch abgehoben werden darf. Über die gesamte Sparsumme kann man sogar erst nach einer gewissen Kündigungsfrist verfügen.

Einen Weg aus dem Zins-Tief weisen hier so genannte Tagesgeldkonten. Mit durchschnittlich 2,5% - 3% Verzinsung ab dem ersten Euro, können Sie, zeitweise nicht benötigtes Geld, sinnvoll anlegen und eine maximale Rendite bei einem Höchstmaß an Flexibilität und Sicherheit erwirtschaften. Wer gleich einen höheren Betrag anlegen möchte, der kommt teilweise sogar in den Genuss von bis zu 4% Zinsen.

Nach einer Mindestanlagedauer von 30 Tagen ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto täglich in vollem Umfang verfügbar. Kündigungsfristen gibt es nicht. Welche Bank das beste Angebot offeriert, lässt sich durch einen Tagesgeldkonto-Vergleich im Internet schnell ermitteln. Dabei gilt es zu beachten, dass Online-Banken meist die besseren Zinssätze bieten. Wer dem Internet jedoch nicht traut, der kann aber auch bei einer Filialbank ein entsprechendes Tagesgeldkonto eröffnen. Vor der Kontoeröffnung sollte man jedoch die einzelnen Bedingungen genaustens studieren. Nicht selten ist die Eröffnung eines Tagesgeldkontos an die Eröffnung eines Wertpapierdepots oder an den Kauf von Fondsanteilen geknüpft.

Dank des regen Wettbewerbs unter den einzelnen Banken und der Möglichkeit des Tagesgeldkonto-Vergleichs via Internet, lassen sich aber dennoch eine Vielzahl von attraktiven Angeboten ohne Fußangeln finden, so dass man schnell in den Genuss guter Zinssätze und hoher Renditen kommt.

Einzige Grundvorrausetzung ist, das man bereits über ein Giro-Konto verfügt. Dieses muss nämlich als Referenzkonto angegeben werden. Die Sparbeträge werden von diesem Girokonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen und umgekehrt. Daueraufträge, Lastschriften und direkte Überweisungen können von einem Tagesgeldkonto aus nämlich nicht getätigt werden.

Es lässt sich schließlich zusammenfassen, dass es derzeit keine alternative Anlageform gibt, die höhere Zinsen, mehr Sicherheit und größere Flexibilität für Anleger und ihr Geld bietet.

Winfried Strauss
info [ at ] 123tagesgeldkonto [ dot ] de

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