Das Unverwechselbare am christlichen Glauben


Es gibt viele Menschen auf diesem Planeten. Und es gibt fast eben so viele Glaubensvorstellungen. Neben den Weltreligionen gibt es zahlreiche andere Glaubenssysteme, Philosophien und Richtungen. All diese hier zu untersuchen, würde sicherlich den Rahmen sprengen. Natürlich behauptet jede Glaubensrichtung irgendwo die einzig richtige zu sein. Doch das soll hier nicht das Thema sein. Ich möchte allerdings schon aufzeigen, dass es durchaus eine Besonderheit des christlichen Glaubens gibt.

Das Ziel aller sonstigen Religionen ist es im Prinzip, irgendwie zu Gott zu kommen. Im Islam müssen die Moslems beispielsweise strenge Gebetsvorschriften einhalten. Das sind u.a. das regelmäßige Gebet gen Mekka und spezielle Waschvorschriften. Auch der Koran, das heilige Buch der Moslems muss immer an der höchsten Stelle in einem Haus liegen. Kein anderes Buch darf höher liegen. Durch das Einhalten all dieser Vorschriften hoffen die Moslems sich Gott zu nähern. Jedoch könnten all diese Anstrengungen umsonst sein, denn der Gott der Moslems ist für sie so weit entfernt, so unerreichbar und so unabhängig, dass er selbst den besten Moslem abweisen könnte.

Bei den Hindus ist das Ziel ebenfalls, sich Gott zu nähern. Besser sollte man sagen: den Göttern. Denn im Hinduismus gibt es zahlreiche Götter, Göttinnen oder Götzen. Diesen gilt es zu gefallen. Es wäre schlimm für einen Hindu, wenn der Zorn eines Gottes auf ihn fallen würde. So opfern sie vielerlei Dinge, wie kostbare Speisen, Trank oder wertvolle Gegenstände. Auch durch Meditation hofft man, den Göttern zu gefallen. Insbesondere die Anbetung der Kuh, das heilige Tier der Hindus, ist ein Ehrerweis gegenüber den Göttern.

Der Buddhismus ist ähnlich. Jedoch gibt es eigentlich gar keinen Gott in diesem System. Die Buddhisten glauben im Prinzip, alles sei Gott. Nun gilt es im ewigen Kreislauf von Geburt, Tod und Reinkarnation, irgendwann alles Böse abgetragen zu haben, das man so im Laufe der vielen Leben begangen hat. So hofft man, sich am Ende selbst erlösen zu können. Wenn man allerdings neues Böses begeht, so muss dieses wiederum im nächsten Leben ausgeglichen werden. Gnade oder Barmherzigkeit sind nicht vorgesehen.

Und nun zu dem Punkt, der den christlichen Glauben so einzigartig macht. Gott muss nicht irgendwie erreicht werden. Man muss nicht ganz besonders religiös sein, oder irgendwelche Übungen unternehmen, um zu Gott zu kommen. Nein, Gott ist zu uns gekommen! Gott sah, dass jeder Mensch ein Sünder ist, selbst der Beste. Die Menschen können aufgrund dieses Zustandes von sich aus gar nicht zu Gott kommen. Doch Gott ist barmherzig. Er kam in Gestalt von Jesus auf unsere Ebene hinab, wurde wie ein Mensch geboren und lebte unter uns. Er hat sich also erniedrigt, weil er die Menschen so sehr liebte, dass er nicht wollte, dass sie verloren gehen. Und Jesus starb sogar für die Sünden der Menschen am Kreuz. Es ist also nicht etwa nötig immer wiedergeboren zu werden, sondern Jesus nahm mit seinem Opfer alle Schuld ein für allemal weg für all diejenigen, die dieses Geschenk auch annehmen möchten.

Das ist bei aller Objektivität ein Umstand, der den christlichen Glauben und das Evangelium (die Frohe Botschaft) so unverwechselbar macht.

Eckart Haase

Content is king

Contenterstellung
Sie benötigen exklusiven Con-
tent für Artikel-
verzeichnisse,
der auch die Suchmaschinen überzeugt? Themenrelevante Contenterstellung muss nicht teuer sein.
Überzeugen
Sie sich selbst!